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Alan Frei Podcast
Club Wasserdicht: KI-Sicherheit, Energie und Bilaterale III
Club Wasserdicht: KI-Sicherheit, Energie und Bilaterale III
2026-10-2056:04Original: DE
Das Originaltranskript bleibt auf DE. Kein Audio-Player.
Zusammenfassung
In dieser Folge des Alan Frei Podcast sprechen die Teilnehmer des Club Wasserdicht über aktuelle Erlebnisse, unternehmerische Entwicklungen und Zukunftsfragen. Als bestätigte Gäste kommen Adrian Locher, Marc P. Bernegger und Tobias Reichmuth zu Wort; der Host ist im sichtbaren Transkript nicht namentlich zugeordnet. Locher berichtet von einer privaten Reise nach Usbekistan und beschreibt eine positive Aufbruchsstimmung sowie florierendes Unternehmertum. Bernegger erzählt von Longevity-Veranstaltungen und davon, dass in der Forschung zu möglichen Verjüngungstherapien klinische Daten erwartet würden. Reichmuth schildert eine geplante Crowdfunding-Kampagne für ein Unternehmen und diskutiert, wie diese Finanzierungsform privaten Anlegern Zugang zu Venture-Investitionen eröffnen kann.
Einen Schwerpunkt bilden KI-gestützte Betrugs- und Hackerangriffe. Locher betont die Bedeutung menschlicher Sicherheitslücken, laufender Schulungen und Simulationen; Reichmuth berichtet von einem verdächtigen Anruf, bei dem Angreifer offenbar Kundendaten nutzten. Die Runde erörtert Schutzmaßnahmen wie Diversifikation, physische Sicherheitsschlüssel und zusätzliche Freigaben für grössere Zahlungen. Anschliessend geht es um Energiebedarf, Kosten und Versorgung: Bernegger vertritt die langfristige Perspektive einer möglichen „Energy Abundance“, während Reichmuth auf Speicherbedarf und die Grenzen wetterabhängiger Spitzenproduktion hinweist. Auch Kernkraft, erneuerbare Energien und Netzinfrastruktur werden angesprochen.
Bei den Bilateralen III äussern sich die Gäste ausdrücklich persönlich und unterschiedlich nuanciert. Reichmuth und Bernegger sagen, dass für sie die Nachteile überwiegen; Locher kritisiert insbesondere die Bündelung der Vereinbarungen nach dem Prinzip „friss oder stirb“. Daneben sprechen die Teilnehmer über tokenisierte Aktien, die Premiere von Alans Film „Long Shot“, seinen geplanten Travel Backpack sowie ihre anstehenden Investitionen, Veranstaltungen und Projekte.
Kernaussagen
01
Usbekistan und Unternehmertum
Adrian Locher beschreibt Usbekistan als ein Land mit positiver Zukunftsstimmung und sichtbarer wirtschaftlicher Dynamik. Er berichtet von neuen Gebäuden und Hotels und sagt, das Unternehmertum florierte.
Adrian Locher· Gast
02
Crowdfunding als Zugang zu privaten Anlagen
Tobias Reichmuth sieht Crowdfunding als Möglichkeit, mehr Menschen Zugang zu Venture- und Private-Equity-Investitionen zu geben. Er weist zugleich auf die Risiken von Venture-Investments hin und berichtet von einer bereits erreichten Vorab-Finanzierung für die Kampagne.
Tobias Reichmuth· Gast
03
Angriffe beginnen oft bei Menschen
Adrian Locher sagt, dass viele Angriffe über menschliche Fehlhandlungen ihren Einstieg finden, etwa wenn jemand auf einen gefährlichen Link klickt. Aus seiner Sicht helfen Bewusstseinsschulungen und wiederholte Simulationen dabei, Risiken im Unternehmen sichtbar zu machen.
Adrian Locher· Gast
04
Betrug mit persönlichem Druck
Tobias Reichmuth schildert einen Anruf, bei dem sich jemand als Mitarbeiter eines Krypto-Unternehmens ausgab und mit einem möglichen Verlust seines Geldes Druck aufbaute. Seine praktische Empfehlung: Bei unerwarteten Sicherheitsanrufen nicht einfach Zugangsdaten herausgeben, sondern über eine offizielle Telefonnummer selbst zurückrufen.
Tobias Reichmuth· Gast
05
Energieversorgung und Speicher
Tobias Reichmuth unterscheidet zwischen einer kurzfristigen Spitzenproduktion und einer verlässlichen Stromversorgung über den ganzen Tag. Er hebt hervor, dass Speicherung und Ausgleich bei erneuerbaren Energien zentrale Herausforderungen bleiben.
Tobias Reichmuth· Gast
06
Persönliche Einschätzung zu den Bilateralen III
Marc P. Bernegger sagt, dass für ihn bei seiner eigenen Einschätzung die Nachteile überwiegen; er stellt zugleich klar, dass jede Person selbst urteilen müsse. Das Gespräch enthält persönliche politische Bewertungen und keine unabhängige Prüfung der Vertragsinhalte.
Marc P. Bernegger· Gast
Die wichtigsten Learnings
01
Sicherheitsbewusstsein regelmässig trainieren
Adrian Locher empfiehlt, Mitarbeitende fortlaufend auf gefährliche Situationen aufmerksam zu machen und Angriffe zu simulieren. Die Simulationen können nach seiner Darstellung Hinweise darauf geben, wo ein Unternehmen besonders verwundbar ist.
Adrian Locher· Gast
02
Finanzielle Risiken verteilen
Tobias Reichmuths persönliche Sicherheitsidee ist Diversifikation: Nicht das gesamte Vermögen sollte an einem einzigen Ort oder in einer einzigen Anlageform liegen. Er begründet das damit, dass ein einzelner Angriff dadurch weniger leicht existenzielle Folgen haben soll.
Tobias Reichmuth· Gast
03
Mehrere Freigaben für grössere Zahlungen
Adrian Locher weist darauf hin, dass Organisationen den Ablauf für grössere Überweisungen absichern können, indem sie mehrere Beteiligte und Bestätigungen verlangen. Manche Vorgänge könnten dabei absichtlich wieder an Papier oder persönliche Anwesenheit gebunden werden.
Adrian Locher· Gast
04
Bei Tokenisierung werden Handelbarkeit und Börsen diskutiert
Der Host erörtert die Möglichkeit, dass tokenisierte Aktien leichter und möglicherweise auch ausserhalb klassischer Börsen handelbar werden könnten. Er stellt dies als Zukunftsperspektive dar, nicht als bereits verwirklichte allgemeine Entwicklung.
05
Unterwegssein als Quelle neuer Impulse
Adrian Locher sagt, dass Reisen ihm eine andere Qualität des Nachdenkens und der Inspiration gebe. Als Grund nennt er unter anderem den Wechsel zwischen Standorten, an denen seine Teams arbeiten.
Adrian Locher· Gast
Spannende Aussagen und Diskussionen
01
Longevity-Forschung und mögliche Therapien
Marc P. Bernegger berichtet von Gesprächen in der Longevity-Community über zwei Rejuvenation-Therapien, für die klinische Studien relevant seien. Er erwartet weitere Datenpunkte und vermutet, dass das Thema grössere öffentliche Aufmerksamkeit erhalten könnte; seine Aussagen sind die Einschätzung eines Gesprächsteilnehmers.
Marc P. Bernegger· Gast
02
Crowdfunding und die Wahl der Start-up-Finanzierung
Tobias Reichmuth erzählt, dass er mit Mitstreitern über Bewertung, Informationsbedarf und die Ansprache privater Anleger gesprochen hat. Er erwägt, ob Crowdfunding auch für ein weiteres Unternehmen passend sein könnte, statt ausschliesslich auf klassische Venture-Fonds zu setzen.
Tobias Reichmuth· Gast
03
Retail-Anleger und tokenisierte Aktien
Der Host meint, Retail-Anleger hätten oft starke Meinungen und setzten sich mit ihren Investitionen auseinander. Er verbindet das mit einer Zukunftsvision, in der tokenisierte Aktien einfacher handelbar sein könnten.
04
Digitale oder analoge Sicherheitswege
Tobias Reichmuth stellt zwei mögliche Reaktionen auf digitale Risiken gegenüber: noch stärkere Verschlüsselung und digitale Identifikation oder eine teilweise Rückkehr zu analogen Abläufen. Er kann sich vorstellen, dass persönliche Interaktion in bestimmten Bereichen wieder an Bedeutung gewinnt.
Tobias Reichmuth· Gast
05
Energy Abundance und Energieverbrauch
Marc P. Bernegger erwartet, dass technologische Entwicklung langfristig Energie im Überfluss verfügbar machen könnte. Seine Aussage über den Zusammenhang zwischen Wohlstand und Energieverbrauch ist eine von ihm vertretene Perspektive; zugleich sieht er kurzfristig hohe Energiekosten als Problem.
Marc P. Bernegger· Gast
06
Erneuerbare Produktion und zeitliche Versorgung
Adrian Locher verweist auf die Fortschritte erneuerbarer Energien und nennt Spanien als Beispiel für hohe Solarproduktion. Tobias Reichmuth schränkt ein, dass Produktionsspitzen nicht automatisch den Bedarf rund um die Uhr decken und Speicherung weiterhin eine Rolle spielt.
Adrian Locher· Gast
07
Kernkraft, Speicher und Schweizer Stromversorgung
Tobias Reichmuth sagt, er sei inzwischen offener für ein neues Atomkraftwerk in der Schweiz. Er verbindet diese Überlegung mit den Speicherseen in den Alpen und stellt die Möglichkeit einer weitgehenden Stromautarkie zur Diskussion.
Tobias Reichmuth· Gast
08
Bilaterale III: gebündelte Vereinbarungen
Adrian Locher kritisiert die Bündelung der Vereinbarungen als „friss oder stirb“ und sagt, diese Form könne in der Schweiz auf Widerstand stossen. Er stellt dem die frühere, selektivere Behandlung einzelner Punkte gegenüber; dies ist seine persönliche politische Einschätzung.
Adrian Locher· Gast
09
Start-up-Wachstum und verfügbares Kapital
Tobias Reichmuth sieht die Finanzierung als eine Herausforderung für Schweizer Start-ups, die gross werden wollen. Er nennt frühe Verkäufe und Abwanderung als mögliche Folgen fehlender grosser Kapitalrunden und wünscht sich mehr Unternehmen, die aus der Schweiz heraus wachsen.
Tobias Reichmuth· Gast
10
Alans Film und erstes eigenes Produkt
Der nicht bestätigte Host berichtet von einer Filmvorführung mit positivem Feedback und Gesprächen über einen möglichen Kinostart in der Schweiz. Ausserdem kündigt er den Launch seines Travel Backpacks für Geschäftsreisen an.
Kontroverse Aussagen
01
Persönliche Kritik an den Bilateralen III
Tobias Reichmuth äussert Zweifel daran, dass das Gesamtpaket nötig sei, und bevorzugt seiner Ansicht nach die Prüfung einzelner Vereinbarungen. Marc P. Bernegger sagt ebenfalls, dass für ihn die Nachteile überwiegen. Beide Aussagen sind persönliche Einschätzungen; das Gespräch verifiziert weder Vertragsfolgen noch die zugrunde liegenden Tatsachen unabhängig.
Tobias Reichmuth· Gast
02
Unterschiedliche Sicht auf die Rolle der EU-Vereinbarungen
Tobias Reichmuth stellt die Frage, ob die Schweiz ihre Interessen auch mit Einzelverträgen verfolgen könne. Adrian Locher kritisiert die Bündelung und betont die politische Wirkung des „friss oder stirb“-Eindrucks. Das sind geäusserte Bewertungen, keine Feststellung über die rechtliche oder wirtschaftliche Wirkung der Verträge.
Adrian Locher· Gast
03
Energieversorgung: Erneuerbare, Speicher und Kernkraft
Die Runde diskutiert, wie erneuerbare Produktion, Speicherung, Netze und Kernkraft zur künftigen Versorgung beitragen sollten. Tobias Reichmuth befürwortet inzwischen ein neues Schweizer Atomkraftwerk als mögliche Ergänzung; andere Aussagen setzen stärker auf technische Entwicklung und erneuerbare Energien. Die Beiträge sind Einschätzungen und keine unabhängige Bewertung der Energieoptionen.
Tobias Reichmuth· Gast
Fragen und Antworten
Welche Schutzmassnahmen gegen KI-gestützte Betrugsversuche werden genannt?
Adrian Locher empfiehlt Awareness-Training, Angriffssimulationen, physische Sicherheitsschlüssel und zusätzliche Freigaben für grössere Zahlungen. Tobias Reichmuth rät, bei unerwarteten Sicherheitsanrufen selbst eine offizielle Telefonnummer herauszusuchen und zurückzurufen.
Adrian Locher· Gast
Warum hält Tobias Reichmuth Diversifikation für sinnvoll?
Tobias Reichmuth sagt, dass nicht das gesamte Geld an einem Ort liegen sollte. So soll ein Angriff oder ein einzelner Verlust weniger fatal ausfallen.
Tobias Reichmuth· Gast
Was ist laut Tobias Reichmuth eine Herausforderung bei erneuerbarer Energie?
Tobias Reichmuth erklärt, dass eine hohe Produktionsspitze nicht automatisch den Strombedarf zu jeder Tageszeit deckt. Speicherung und der Ausgleich von Über- und Unterproduktion bleiben deshalb wichtige Themen.
Tobias Reichmuth· Gast
Was sagt Marc P. Bernegger zu den Bilateralen III?
Marc P. Bernegger sagt, dass er den Vertrag selbst nicht gelesen habe, aber eine Zusammenfassung erstellt habe und bei seiner Einschätzung die Nachteile überwiegen. Er betont, dass jede Person selbst urteilen müsse; seine Aussage ist eine persönliche Meinung, keine unabhängige Tatsachenprüfung.
Marc P. Bernegger· Gast
Was berichtet Adrian Locher über die Stimmung in Usbekistan?
Adrian Locher beschreibt eine positive Zukunftsstimmung, viele neue Bau- und Hotelprojekte und ein aus seiner Sicht florierendes Unternehmertum.
Adrian Locher· Gast
Themen und Fachgebiete
KI-Sicherheit und Cyberkriminalität
Start-up-Finanzierung und Crowdfunding
Tokenisierung und Retail-Investitionen
Longevity-Forschung
Energieversorgung und erneuerbare Energien
Kernkraft und Stromspeicherung
Bilaterale III
Schweizer Start-ups und Wachstumskapital
Film „Long Shot“ und Travel Backpack
Originalaussagen
“Also Technologie skaliert und Crime skaliert auch.”
Adrian Locher· Gast
“du demokratisierst den Access in eine Venture- und Private-Equity-Welt mit Crowdfunding.”
Tobias Reichmuth· Gast
“dass jetzt alle Sachen zusammengebündelt worden sind und es ist quasi so ein bisschen friss oder stirb.”
Adrian Locher· Gast
Vollständiges Originaltranskript
DE · 232 Abschnitte · nicht übersetzt
Vollständiges Originaltranskript · 55:59
0:08Speaker A
Willkommen zum Club Wasserdicht Podcast und heute alle in einem anderen Land, nicht ganz, aber viele andere Länder. 2 von 4 sind im Ausland und ich würde mal anfangen, als ich es noch tun würde, ist, dass wir da einen kleinen Rückblick machen. Wo wir gerade sind und was in den letzten paar Wochen gelaufen ist. Und ich würde jetzt wahrscheinlich mal Adrian das Wort geben, weil du bist wahrscheinlich am spannendsten Ort von uns allen.
0:33Adrian Locher
Okay, ja, gerne. Also ich bin gerade aktuell in Usbekistan. Das ist ein Private Trip, den ich mit Barbara mache. Wir sind jetzt fast eine Woche da. Wir haben gestartet in Samarkand. Samarkand ist der Ort, sozusagen einer der religiösen Hauptorte in Usbekistan mit dem Registan. Das ist der berühmte Platz mit den ganzen grossen blauen Gebäuden drauf, also Moscheen, Mausoleen und so weiter. Unglaublich. Also die Wirkung von dem Platz und von all diesen Orten ist unheimlich.
1:12Marc P. Bernegger
Also du hast irgendwie das Gefühl, es hat wie so eine Kraft, die ausübt.
1:16Adrian Locher
Und auch die Bauwerke, die da gestellt worden sind in vierzeiten, fünfzeiten Jahrhundert unglaublich, also echt beeindruckend. Wahnsinnig offene und nette Menschen und wir sind vor drei Tagen sind wir dann von Samarkand in Berge gegangen. Wir sind momentan in Beldersoi. Das ist in der Nähe von Taschkent, von der Hauptstadt, wo wir jetzt gerade im Hotel sind. Und heute Nachmittag, also ich bin bei mir ist das paar Stunden später als bei euch. Heute Nachmittag bin ich gerade von der 4-5-stündige Ritt, Tour durch Berge zurückkommen. Mega. Also Natur und einfach das Ganze drumherum ist gigantisch.
2:00Speaker A
Wie ist so der Vibe? Ist es positiv, wenn die Leute hier etwas machen? Merkst du das? Oder ist es eher ruhig?
2:06Adrian Locher
Mega. Ich sage im Fall Ali, dass die letzten 10 Jahre ein brutaler Aufschwung war. Unternehmertum floriert. Du siehst überall neue Sachen, die entstehen. Neue Gebäude, neue Hotels. Neu planen und alle sind so in einer Aufbruchsstimmung. Also es ist extrem spannend. Es ist wie so, ja, es ist so eine extrem positive Energie, auch so ein positiver Blick in die Zukunft. Und ich glaube, der Durchschnittsalter von der Bevölkerung ist 29. Das ist ein mega spannendes Land und definitiv eins, an das ich auch ein weiteres Mal wieder hergehen werde.
2:45Speaker A
Und Startup-Szene, ganz kurz, hast du gute Connections?
2:49Adrian Locher
Ich bin morgen erst in Taschkent, das heisst, ich kann dir morgen erst darüber erzählen, wie jetzt die Startup-Szene aussieht.
2:57Speaker A
Gut, dann gehen wir zum Zweitspannendsten, und zwar unser Kriegsreporter Marc in Dubai. Erzähl, was läuft?
3:06Marc P. Bernegger
Du, also gut, in Saudi-Arabien ist gerade nicht viel los. Also mal schauen, wenn es dann ausgestrahlt wird. Aber dort ist ja im Moment wirklich nicht so lässig, auch mit dem Treffen im Flughafen. Aber ich bin ja in Dubai, von dem her, Da ist alles sehr entspannt, aber es ist schon auch ruhig. Also ich bin jetzt gerade mit einem pakistanischen Uber-Fahrer da ins Hotel hineingewechselt, wo ich seine zweite Fahrt gewesen bin am Mittag.
3:27Marc P. Bernegger
Also mit dem Uber-Fahrer zu reden gibt einem einen etwas unverblümten Einblick und die sind schon ein wenig am Schlagen, weil Touristen und alles, das fehlt. Also von dem her, es ist schon ruhiger, wie es ist. Aber trotzdem bin ich da. Ich glaube, von Dubai muss ich jetzt nicht viel erzählen. Weiß nicht, sollen wir noch schnell den Rückblick machen? Das hat Adrian jetzt gar nicht gemacht.
3:46Speaker A
Ja, fang mal an. Mach ihn gerade.
3:48Marc P. Bernegger
Ja, also mehr einfach vielleicht kurz, was die letzten paar Wochen seit dem Podcast passiert ist. Also einerseits haben wir eine gestadigste Konferenz gehabt. Das ist jetzt vor 4 Wochen gewesen. Ist wieder lässig gewesen. Man merkt auch, dass jetzt schon das Ganze vom— man lernt ein bisschen über das Thema bei den Investoren. Darum geht es. Man will jetzt auch investieren. Also von dem her haben wir dann gleich mit dieser Longevity Investors Conference auch die Investoren-Community educaten können.
4:14Speaker A
Wie viele Leute waren so dort?
4:15Marc P. Bernegger
Das sind immer gleich viel, 140 Leute am Bellevue im Staat. Also ist ja beides ein von der Grösse, wird das nicht wachsen, obwohl man eigentlich ein bisschen mehr Bewerber hat wie Plätze. Und ja, spannend gewesen, interessante Community. Tobias kann Ihnen auch noch etwas dazu sagen. Und die Woche darauf bin ich eben in Boston gewesen, an der Boston Longevity Week. Auch sehr spannend gewesen. Das ist dann sehr Hardcore Science gewesen, also an der Harvard University.
4:41Marc P. Bernegger
Bis erstmal zu Boston gewesen, schon spannend gewesen, MIT, Harvard und all das angucken. Und da waren die ganzen Wochen auch Side-Events. Und was dort wirklich spannend war, und das ist vielleicht etwas, was jeder im Kopf behalten kann, dass man in der Longevity-Community sagt, dass vielleicht jetzt der ChatGPT-Moment der Industrie ansteht. Und wieso ist das so? Weil man kann da mit SL100 und ER100 googeln. Das sind eben zwei neue Rejuvenation-Therapie, die jetzt in den Clinical Trials eigentlich das erste Mal nachgewiesen werden können, dass man die menschlichen Zellen verjüngen kann.
5:20Marc P. Bernegger
Das war bis jetzt noch nie in diesem Ausmass möglich. Und eben auf dem Level einer voll regulierten Clinical Trial, FDA-approved Drug. Da steht unter anderem David Sinclair, das ist einer der bekannten Forscher dahinter. Das hat sich jetzt neu aus dieser Longevity-Bubble herausbewegt. Aber ich wäre nicht überrascht, wenn wir in ein paar Monaten, wenn das Thema mehr in den Mainstream geht, eben der ChatGPT-Moment von Longevity die Boston Longevity Week, den wir jetzt zurückdatieren.
5:53Marc P. Bernegger
Und da werden sich in den nächsten Monaten verschiedene Datenpunkte, wo dann eben publiziert werden, wo ihr richtig könnt, dass man eben heute in der Lage ist, sehr schmal nachweislich das Alter von den menschlichen Zellen beeinflussen. Und ja, dann materialisieren sich die Sachen, wo Tobias und ich jetzt seit ein paar Jahren sehr nah am Verfolgen sind, werden jetzt eben wirklich greifbar. Und ich glaube, das wird sehr spannend.
6:17Marc P. Bernegger
Was denn die Folgen von dem allem sind?
6:21Speaker A
Ganz kurz Werbung in eigener Sache. Und zwar machen wir eine Reihe von Events. Alles von Startup Breakfast über Vertical Events, zum Beispiel Food oder Mobilität oder AI. Oder auch die grosse Konferenz einmal im Jahr, die A3F. Komm doch einfach mal auf ln2.com/events und dort findest du all unsere Events, die wir machen. Und es würde mich extrem freuen, wenn ich dich mal an einem Event sehen würde. Sprich mich an, dass du das Podcast gehört hast und darum an ein Event gekommen bist.
6:51Speaker A
Wir machen echt tolle Events, alles rund um Startups, Unternehmertum. Komm mal vorbei, es würde mich sehr freuen. Komm einfach auf www.ellenfrei.com/events. Und jetzt back to the show. Da sind wir zu dritt, Tobias. Du bist im schönen Engadin. Du hast auch wieder Adrian Berger im Hintergrund. Wie alles ist bei dir gegangen? Was machst du?
7:14Tobias Reichmuth
Du, ich bin jetzt viele Male dort gewesen im Herbst. Es ist mega, einfach Bäume, Wälder, Gäl und so. Es ist schön, es ist ruhig, aber es ist wirklich eine ganz, ganz lässige Atmosphäre. Hey, die letzten paar Wochen eben wie der Marc schon gesagt hat im ganzen Zeichen von Longevity, aber auch weil unsere Klinik, unser Designportfolio-Unternehmen Aion ist as we speak gerade dran Crowdfunding-Kampagne aufzubauen bei Konda.
7:38Tobias Reichmuth
Und das ist schon noch interessant, dass ich habe noch nie mit einem Unternehmen, das ich involviert war, ist Crowdfunding gemacht. Ich habe in Alan investiert, das war auch eine Crowd. Aber ich finde das jetzt echt noch spannend, weil du eröffnest ja, oder sagen wir so, du demokratisierst den Access in eine Venture- und Private-Equity-Welt mit Crowdfunding. Du kannst jeden abpicken, der 500 Franken oder noch weniger dabei hat.
8:04Tobias Reichmuth
Und da haben wir jetzt, Marco und ich sind da im Bad viel darüber diskutiert, wie machen wir das, an welchen Stücken liegen, was ist eine faire Bewertung. Welche Fragen musst du beantworten können für Privatanleger, die jetzt vielleicht nicht im Venture-Zirkus sind und so weiter? Und ja, das ist gut gegangen. Also wir haben da so eine, du machst so eine Pre-Campaign und da sind jetzt glaube ich schon über 600.000 Franken zusammengekommen.
8:28Tobias Reichmuth
Das war eigentlich unser Funding-Ziel gewesen. Also Ziel erreicht, bevor es eigentlich losgegangen ist. Und jetzt kommt, ich glaube eben ab dem 15. geht das live und da kann jeder investieren. Und das ist jetzt so, ich finde das einfach auch so ein bisschen im Zeitgeist drin. Eigentlich ist es cool, wenn du Themen, die spannend sind, wo jetzt auch Private mit wenig Geld früher reingegangen sind. Logischerweise mit allen Risiken, Venture Investment, muss man sich genau anschauen.
8:54Tobias Reichmuth
Aber das ist etwas, was mich jetzt recht beschäftigt hat, und weil das gerade so viel Freude macht, ich bin ja noch im Board von AWEA, wo gesagt wird, weisst du was, vielleicht machen wir das bei AWEA gerade auch noch. Da haben wir jetzt nächste Woche am 10. Verwaltungsratssitzung, wo wir darüber werden entscheiden. Wat is ook iets anders? We hebben met verschillende venture funds, Zawea is een grote firma. Men vraagt zich af of men een klassische venture capital fund gebruikt, men met de crowd gaat schaffen, waardoor zeer veel loyale investoren kunnen, die eigenlijk die konden zijn.
9:24Tobias Reichmuth
Dat is voor mij een coole geschiedenis geweest de laatste paar weken.
9:29Speaker A
Wat denk je dat als de crowd nog investeert, meer ruikt? Het zit op te zoeken. Ik ga het voor mij weg.
9:36Tobias Reichmuth
Omklagen.
9:40Speaker A
Sache schrei. Und ich glaube, oder die ganze Demokratisierung von den Investments, du siehst das auch in den USA, also SpaceX hat wirklich auch Retail-Kunden stark angegangen. Mit, eben, da gibt es natürlich auch Kritikpunkte, wo man sagt, ja eben, der Retail-Kunde weiss Bescheid darüber, wie investieren. Ich habe etwas anderes gemerkt, dass so Retail-Kunden wirklich auch starke Meinungen haben und sich mit dem auseinandersetzen. Und eben der Folgeschritt, an den ich dann glaube, ist, dass du, wenn du Aktien tokenisiert hast, dass sie dann halt plötzlich komplett handelbar sind. Das ist ja der nächste Schritt dann noch. Dann brauchst du nicht einmal mehr Börsen in Zukunft.
10:19Marc P. Bernegger
Richtig.
10:20Speaker A
Weil Mini-Aktien sind jetzt über Bridges auf Coinbase, können die Leute die finden. Kannst du noch nicht richtig kaufen, aber ich meine, wie geil ist das, dass du einfach irgendwo bei einer kleinen Firma eben nicht mehr riesige Summen investieren musst und kannst halt partizipieren. Und dass sie halt dann eben durch Tokenisierung liquide sind oder teil liquide.
10:42Tobias Reichmuth
Ja, naja.
10:43Speaker A
Ganz kurz bei mir Rückblick. Bei mir ist der Movie Movie im Zentrum gewesen. Der Tobi und der Marc sind ja gesehen. Danke für einmal, dass sie da gewesen sind.
10:51Marc P. Bernegger
Er ist auch gesehen.
10:53Speaker A
Danke. Hat sehr viel gutes Feedback bekommen. Wir sind über 120 Leute an der Premiere. Ja, Frank gewesen. Und jetzt der erste Schritt ist so: Was machen wir mit dem Film? Oder Ziel ist natürlich auf eine von den Streaming-Plattformen zu kommen. Aber jetzt ist letztlich so eine Ist so ein Distributor auf uns zugekommen und hat gesagt, hey, ich finde den Film mega cool und ich würde gerne etwas mit dem machen, in die Schweizer Kinos bringen.
11:16Speaker A
Und da sind wir jetzt am Schauen, dass wir den in die Kinos bringen. Also das stapeln wir jetzt an. Plus haben wir recht viele Events, die kommen. Und jetzt lanciere ich auch mein erstes Produkt, mein erstes eigenes Produkt, den Travel Backpack for Business. Und da freue ich mich mega drauf. Das sind so die letzten Prototypen, die jetzt noch kommen, dann kann ich den lancieren. Das ist bei mir, was ansteht. Gut, wir haben gesagt gehabt, dass wir probieren, auch ein bisschen über aktuelle Themen zu reden.
11:44Speaker A
Und es kommt halt nicht daran vorbei, AI. Aber da gibt es verschiedene Facetten bei AI. Einerseits, was wir dort haben, ist sicherlich die Hacks, die zunehmen. Also bösartiges AI, das probiert, Firmen anzugreifen. Da gibt es jetzt ganz, ganz viele Fälle, prominent in der Schweiz. Das passiert auch viel nahe uns, mehr und mehr, diese Angriffe. Das andere ist Energie, wo natürlich die Energiekosten massiv oben sind durch AI.
12:10Speaker A
Das merken wir alle natürlich auch durch die geopolitischen Sachen. Aber das natürlich, das alles kumuliert. Und das Letzte sind so, was passiert so eigentlich in der AI-Szene, eben Muse bei Meta, wo jetzt das schnellstwachsende Consumer Product ist. Wo es je gegeben hat. Also es macht es schneller als ChatGPT und ist ja in Europa noch nicht zugelassen. Wir Schweizer und auch die anderen Europäer dürfen das noch nicht nutzen.
12:42Speaker A
Das sind so die verschiedenen Gebiete und ich würde einfach mal ein bisschen noch—
12:47Tobias Reichmuth
Wenn wir noch Zeit haben, könnte man ja vielleicht noch kurz im Kontext von Europa und Schweiz so ein bisschen auf das Thema bilaterale Drehen eingehen, wo ich auch ein sehr kontroverses Thema finde, wo mich auch eure Meinung interessieren würde.
12:59Speaker A
Riff nummer drie, thema AI. Wat is zo dat actueel wel wat je ook beter bezigt? Niet alleen op eenmaal, is niet meer wichtig.
13:08Marc P. Bernegger
Goed, Adrian wist heel snel wat de context hier wil leren om het leukste aan het ganse draaien is, om nog een keer meer verlichten of ook, ik breng dit als concreet voorbeeld van meer, maar ik geloof, Adrian, doe best dat hij wat mee te afstellen heeft.
13:18Adrian Locher
Ja, dus jullie willen over die hacks redden, want hij heeft een paar ogen.
13:23Speaker A
Mag ik nog wel eens thema hacks? Vielleicht etwas im Kontext: Es gibt auch zwei Schweizer Firmen, die jetzt gerade gehackt worden sind, alle Daten geklaut. Und mit AI werden die Hacks natürlich massiv zunehmen, immer mehr, sie werden immer sofistizierter. Adrian, haben dir auch Firmen gehackt?
13:44Adrian Locher
Ja, haben wir. Also die hacken natürlich positiv, ja, die heisst Revelate. Und ist eine Firma, die dir hilft simulieren, wo die nicht weg sind. Insbesondere auf München bezogen. Das Interessante ist eigentlich, wenn du dir anguckst von den Hacks, die passieren, sind eigentlich 90% von den Entry Points München. Also das heisst übersetzt, sei du hast deine Infrastruktur so sicher machen wie du willst, du hast halt immer irgendeinen Öppner.
14:17Adrian Locher
Wo auf etwas klickt, wo er nicht hätte klicken sollen. Ist uns allen auch schon passiert. Und diesen Bereich sicherer zu machen, kannst du eigentlich nur, indem du einerseits auf der Awareness-Seite ständig am Trainieren bist und Leute quasi darauf aufmerksam machst, was potenziell gefährlich ist. Und zum anderen, und das ist eigentlich das Interessante, was die Rörlight macht, durch die ständigen Simulationen gibt es natürlich auch wieder eine Art Landkarte.
14:45Adrian Locher
In dem Unternehmen drin, wo sind die neuralgischen Punkte, wo am gefährlichsten könnte sein, wenn dort jemand reinkommt? Also dass du auch wie eine Art so ein bisschen ein Voraussehenssystem hast, wo eigentlich weisst, wo musst du besonders aufpassen, weil dort ist es besonders einfach wert, zum Reinkommen. Und das bezieht sich jetzt auf bad subjects, also bad people using AI to hack you. Ja, und das ist natürlich eines von den Problemen, wo aus meiner Sicht nicht so wirklich technisch lösen kannst.
15:17Adrian Locher
Und am Schluss ist einfach ein weiteres Werkzeug mit dann krimineller Energie gepaart mit Technologie zu grösseren Schäden führt. Also ich glaube, ich kann, ich weiss gar nicht, ob das schon mal in unserem Podcast gemacht, das Beispiel, aber irgendwie vor 50 Jahren oder 100 Jahren, whatever, der grösste Bankraub ist so gesehen, wenn du ein einen Geldzug überfallen hast. Und da hast du wahrscheinlich gegen 10, 20 Millionen erbeuten können.
15:42Adrian Locher
Ich glaube, der grösste Bankraub aktuell ist irgendeiner, wo so 2 Milliarden Kryptos rausgesogen worden sind. Also Technologie skaliert und Crime skaliert auch.
15:58Tobias Reichmuth
Was auch wichtig ist, vieles kriegt man gar nicht mit. Bis jetzt hast du 2, 3 Mal in irgendeiner Nachricht gehört, dieses Unternehmen oder eben auch ein ganzer Staat wie Liechtenstein. Ist gehackt worden. Ich habe vor etwa, was weiß ich, 3 Wochen einen Anruf bekommen von Crypto.com. Ich bin Kunde bei Crypto.com. Also am Ende war es ein Hack. Und wie haben die das gemacht? Also die haben offenbar bei Crypto.com Kundendaten abgezogen. Crypto.com hat das nicht gesagt. Und nachher haben die gewusst, aha, Tobias hat eine Kontonummer und offenbar ist meine Handynummer auch verbunden gewesen mit dem Konto. Dann rufen die mich an und sagen, ja, ist das Tobias Reichmuth?
16:37Marc P. Bernegger
Ja.
16:37Tobias Reichmuth
Ab, da ist Crypto.com. Wir haben vermutlich, dass sie gehackt worden sind und dein Geld weggekommen ist. Da habe ich schon gerade mal so Alert.
16:47Speaker A
Alert, ich meine, das macht es. Also erst würde dich mal in eine Stresssituation bringen.
16:52Tobias Reichmuth
Ja, danach haben sie, ja, sie müssen jetzt da ein paar Sachen mit mir gegenchecken, also eben so Security. Und dann haben die natürlich wollen von mir Zugangsdaten abfragen. Ja, und ich bin einfach, und sie haben also perfekt Hochdeutsch.
17:05Speaker A
Ist ein AI-Bot gewesen, der dich abgefragt hat, oder ein Human?
17:10Tobias Reichmuth
Weisst du es?
17:10Marc P. Bernegger
Er hat nach Human getönt.
17:12Tobias Reichmuth
Ja. Nach Human getönt. Aber hey, who knows nowadays? Jedenfalls hätte er da eine Sache gewusst von mir und ich habe dann aber gesagt, ja sorry, wie viel Geld habe ich? Also was ist denn überhaupt der Wert von meinem Krypto-Portfolio? Ja, das kann er mir jetzt auch nicht gerade sagen. Moment, er verbinde mich mit seinem Vorgesetzten, dem Teamleiter. Nach einer kurzen Rückmeldung, so ein Haschler-Mauschen, dann kommt einer mit einer autoritären Stimme und sagt, ah jawohl, Herr Reichmuth, ja ist gut, dass wir Sie am Telefon haben.
17:35Tobias Reichmuth
Wir haben da den Verdacht, dass und so weiter. Und nachher habe ich gleich vorgestellt und nachher gesagt, etwas müssen Sie aussagen. Ich habe wirklich genau, ja. Also ich hatte mich wieder abgehängt. Aber ist natürlich super clever, wenn die wissen, ich bekomme das. Sie sagen mal, hey, du hast vielleicht alles verloren, wir müssen schauen, was wir jetzt noch retten können. Du musst uns jetzt aber geschwind da die Zugangskarte geben zum Überprüfen, ob die Kosten aktuell sind und sicher sind.
17:58Tobias Reichmuth
Und dann machst du das, wenn du es kannst. It's like, wow. Und auf so Zeug muss man schon vorbereitet sein. Also selbst wenn sie eben seriös tönt, muss rückfragen, irgendeine offizielle Telefonnummer nachrufen. Die hat dann auch geglaubt, dass das kein Marktlieder war, und hat gesagt, hey, hat das irgendein Problem mit meinem Konto? Und nein, alles gut. Also it's very sophisticated.
18:21Speaker A
Ja, und die ganze AI-Layer darüber drüber, oder? Dann kannst du das auf Scale machen, oder? Umso besser, schlimmer wird es. Und ich meine auch im privaten Bereich, oder? Wenn du Videos, oder vor einem halben Jahr sind die AI-Videos noch so viel AI-Slap gewesen. Heute gibt es so eine auf Instagram, wo ich am Anfang nicht ganz sicher gewesen bin, ist die AI oder nicht. Und ich meine, Menschen haben den Kampf verloren, um zu identifizieren, ob man herausfindet, über die Sprache und über das Video, ob die Person menschlich oder nicht ist. Ich meine, das ist einfach gegangen und jetzt kannst du das halt einfach auf Scale machen, oder?
18:56Tobias Reichmuth
Ja, und jetzt kannst du natürlich, jetzt kannst du allen seine Stimme verwenden. Also de facto kannst du Du mehr anleuten, was ist visuell? Also wir können einen Zoom-Call führen und ich denke, es ist der Alan. Und du sagst, hey Tobias, wo kommst du her? Ich hatte gerade eine hohe Stresssituation. Kannst du mir mal 50'000 Stutz rüberschicken? Dann kriege ich das gerade wieder. Und ich sehe ja dich, höre dich und du bist es trotzdem nicht. Es wird schon immer schwieriger, wie du kannst verifizieren, dass etwas echt ist.
19:24Marc P. Bernegger
Ja, und dieser Podcast ist eine gute Quelle.
19:27Speaker A
Für alles, Steven, alles. Ja, ich meine, mit dem Kollegen habe ich das letztes Jahr besprochen gehabt. Was passiert, oder? Haben die jetzt das falsche Vertrauen, zum Beispiel, die unsere Banken, die wir haben, dass die nie einen Hack— Ich meine, die werden ja konstant wahrscheinlich angegriffen, oder? Man hat dann nur so überlegt, wenn dann einfach an einem Tag mal auf dem Konto einfach null steht, was dann passiert.
19:50Marc P. Bernegger
Ja, aber ich glaube, das Problem ist wirklich, ich meine, wir haben überlegt, bei wie vielen, ist in der Schweiz nicht so extrem, aber zum Beispiel in Dubai, du kannst kein Restaurant ohne deine Telefonnummer hinterlegen. Jedes WiFi hat irgendwo deine E-Mail-Adresse oder deine Telefonnummer. Also die Wahrscheinlichkeit, dass jetzt bei der Bank etwas passiert, ist sehr wahrscheinlich verhältnismässig klein, wäre dafür noch etwas dramatischer.
20:12Marc P. Bernegger
Ich glaube, das Hauptproblem ist, dass die Telefonnummern und E-Mail-Adressen mehr oder weniger, kann man sagen, sehr wahrscheinlich public sind, an so vielen Orten sind. Und dann passieren genau diese Sachen. Mir ist etwas sehr Ähnliches passiert wie Tobias, aber von Apple. Oder wenn die mal E-Mail-Adressen und Telefonnummern haben, Und das wusste ich auch nicht. Bei Apple, wenn ich eine Telefonnummer reingebe, kann ich eine Supportmeldung auslösen.
20:34Marc P. Bernegger
Dann bekommt der Empfänger, in dem Fall ich, eine Nachricht über: Hey, du hast eine Supportanfrage. In dem Moment, und das kommt von Apple, und in dem Moment läutet jemand an und sagt: Da ist Apple. Wir haben irgendwie einen Hack und du musst jetzt uns auch deine Angaben geben und so. Also teilweise die Systeme, eben wenn man im Moment ein bisschen darüber nachdenkt, die sind eben schon mit dem Telefon und Handy, das lenkt eben teilweise schon zum Druck aufsetzen, oder?
21:03Marc P. Bernegger
Und am Schluss, ich glaube, also eine Konsequenz ist halt, du kannst fast nicht mehr, wenn du die Nummer nicht kennst, kannst du fast nicht mehr davon ausgehen, dass es sie verhebt. Und sogar eben, wenn es die Nummer ist, weil du kannst ja E-Mail-Adressen und Telefonnummern spoofen, oder? Also das ist das, was wahrscheinlich heute ein bisschen Challenge ist, oder?
21:21Speaker A
Und das wäre jetzt meine Frage gewesen. Ich meine, eben jetzt, wenn die Hacks immer sofistizierter werden durch AI, Wie schütze ich mich?
21:29Tobias Reichmuth
Diversifikation. Also solltest halt nicht all dein Geld auf einem Bankkonto haben. Und nachher, wenn du das in Fonds investiert hast, die kann man vielleicht nicht ganz so schnell abzügeln wie jetzt einfach Bargeld. Und nachher halt Real Assets. Kauf Häuser, kauf ein Schiff. Ich hätte gerade eins. Aber Diversifikation. Du musst einfach schauen, dass wenn du nochmal angegriffen wirst, dass es nicht allzu fatal ist, wenn das schiefgeht.
21:58Speaker A
Und technisch reden nicht. Adrian?
22:00Adrian Locher
Ja gut, also ich glaube, du hast einen Weg, den die meisten jetzt nicht nutzen, ist natürlich, wenn du anfängst, physische Security Keys zu verwenden. Das ist dann wirklich so, dass du quasi deinen Laptop nur noch brauchen kannst, wenn du so einen USB-Stecker reinsteckst mit so einem Dongle dran, der quasi den, wie beim Private und Public Encryption von den Kryptos, wo du im Prinzip nur, wenn die beiden zusammenpassen, passiert irgendetwas. Und das kannst du brauchen für dein Handy, für deinen Laptop und alle Tools, die du brauchst, um dich zu identifizieren. Ansonsten geht das gar nicht.
22:46Speaker A
Haben die das in der Firma?
22:48Adrian Locher
Wir sind es im Fall, jetzt können wir belecken.
22:51Marc P. Bernegger
Aber vielleicht auch noch schnell, Adrian, zu dem Punkt. Also da ist ja sehr aktuell, oder Ledger ist ja da einer von diesen Anbietern und die sind jetzt auch gehackt worden, oder?
23:01Adrian Locher
Ja, das ist natürlich das Verrückte, dass die, die wie das Bottleneck werden, gerade besonders interessant werden, natürlich zum Angriffen werden. Da kommt es natürlich darauf an, wie ist deine Architektur, oder? Also welche Art von Daten haben die überhaupt gespeichert und welche nicht? Und da gibt es natürlich verschiedene Architekturen, verschiedene Beliefs, was am sichersten ist. Und ein anderes Thema ist natürlich auch einfach die Autorisierung.
23:27Adrian Locher
Jetzt im Fall von irgendwelchen grösseren Geldbeträgen, wenn die umgeschickt werden, wie viele Leute involviert sein müssen und wie viele Bestätigungen braucht es eigentlich, bis eine grössere Zahlung ausgelöst werden kann? Also dass dann am Schluss ein bisschen wieder zurückgegangen ist auf Gewisse Sachen müssen irgendwie auf Papier und in Person passieren, sonst wirst du es gar nicht freikriegen. Also das kann natürlich schon beliebig komplex werden.
23:52Speaker A
Und ich glaube, die Situation, es wird echt dramatisch mehr passieren. Du musst einfach alert sein und it's coming und jetzt hört man eben von ein paar und ich glaube, es wird einfach konstant, werden Firmen schauen, ob man es geben kann.
24:08Adrian Locher
Aber 95% von dem weisst du nicht, oder? Also das ist ja 99% von dem weisst du nicht. Niemand hat irgendein Interesse daran als Unternehmen, dass es draussen bekannt wird, dass du gehackt worden bist. No way. Und ich sehe das ja gleich immer wieder, Revelate, was dort für Themen auftauchen, wenn du mal eigentlich dann im Vertraulichen drin bist von okay, das sind jetzt Informationen, die können niemals raus. Aber was dort nachher eigentlich ist, was alles schon passiert ist und wie viel Geld da schon einfach verloren gegangen ist. Also das sind zum Teil mit einer Transaktion, oder ist einfach mal so 20 Millionen. Weg, weil der CFO impersonated worden ist in einem Zoom-Meeting.
24:46Tobias Reichmuth
In einem Zoom-Meeting. Also crazy, hm?
24:48Marc P. Bernegger
Du vielleicht noch schnell, weil ich bin ja vorher mit der Connection nicht so ideal gewesen. Also einfach wegen diesen Kräuten, sehr aktuell, oder? Bei Ledger ist ja sogar auf dem Kräut sozusagen ein Malware-Drift gewesen. Also das ist natürlich das nächste Level, dass sogar die physischen Kräuter halt manipuliert werden können. Oder da hat ein Service Provider aus Asien in die Ledger eine Backdoor einbaut. Und das ist eine riesige Geschichte jetzt gerade in der Crypto-Community.
25:14Marc P. Bernegger
Aber das ist natürlich dann nochmals eine Stufe, oder wenn du weisst, die Devices sind für sehr sensible Themen gedacht, dass natürlich die kriminelle Energie sogar so weit geht, dass du die Produktion von den Devices manipulierst. Zero-Day-Hack, oder?
25:29Speaker A
Jetzt ist ja gerade OpenAI, hat doch auch die Spionageaffäre gehabt. Wo jemand angefangen hat, ihre Meetings aufzunehmen und die Daten herauszugeben. Ich glaube, es war ein saudi-arabischer Mitarbeiter, der angefangen hat, die Daten zu sammeln. Es passiert auch physisch. Auf jeden Fall, ja, es wird spannend. Es gibt auf der einen Seite Firmen, die sich dem widmen. Das ist ein Grund, wieso ich halt auch auf der— Nicht, dass Apple viel sicherer ist als Android, aber ich glaube, dadurch, dass du halt ein System hast, ist es ein bisschen besser händelbar für Apple als Android, die halt all die verschiedenen Phones ready machen muss.
26:12Tobias Reichmuth
Also vielleicht noch eins, es ist ja noch interessant, es kann ja in zwei Richtungen gehen. Digitalisierung nochmals zu, um nochmals sicher zu sein, also alles geht auf Blockchain mit Public und Private Keys und so weiter. Also eben das letzte WhatsApp-Chat, was nachher verschlüsselt ist und so. Oder aber es geht auf die gleiche Seite gegen Bewegung, wo plötzlich die Leute wieder mit einem physischen Bankbüchlein einzahlen und abheben können, wo du an einen Schalter gehst.
26:37Tobias Reichmuth
Könnte ich mir einfach vorstellen. Und lustigerweise glaube ich sogar, auf einer anderen Seite ist das noch schön. Also weisst du, wenn wir wieder in die analoge Welt zurückgehen, wo ja, zwar Sachen langsamer sind, aber dafür auf einer zwischenmenschlichen Interaktion basieren, könnte ich mir noch vorstellen, dass wieder eine Parallelwelt entsteht.
26:59Speaker A
Nein, das ist ein spannender Gedankegang, oder? Über die ganze Digitalisierung einfach Human connection ganz grundsätzlich wieder einen Aufschwung wird haben und Firmen, die wohl highly secure sind, die einfach sagen, hey, wir gehen in eine analoge Welt wieder rein.
27:15Adrian Locher
Ja, oder?
27:15Marc P. Bernegger
Ja.
27:15Adrian Locher
Wir haben doch, also Tobi, wir haben doch letzten Weihnachten bei unserem letzten Weihnachtspodcast haben wir doch vom Wald geredet, wo dich Trivis verziehen und AI verziehen.
27:25Tobias Reichmuth
Den Podcast haben wir ja nie ausgestrahlt gehabt, weil wir am Schluss alle betrunken gewesen sind nachher. Ja, stimmt, stimmt. Und wir haben einfach auf AI gefallen sind.
27:32Speaker A
Genau.
27:33Marc P. Bernegger
Ganz auf Pointe, ja.
27:35Adrian Locher
Die Marken haben doch noch immer ihre physischen Goldbarren.
27:38Speaker A
Ja, die Marken sind schon prepper. Die Marken haben Dosen, Essensdosen und so.
27:43Marc P. Bernegger
Ja, 30 Jahre haben die. Jetzt laufen sie im Wald ab.
27:47Speaker A
Ein anderes Thema bei AI, ich habe es vorhin angesprochen, Karl, das ganze Thema Energie, wo jetzt ist. Und das ist eben nicht nur AI, du hast es vorhin richtig gesagt gehabt, Tobias. Wie beurteilen wir jetzt so, ich meine, in der Schweiz immerhin, wir sind in einer sehr luxuriösen Situation. Ich glaube, die wenigsten Leute machen sich, vielleicht bin ich da in einer Bubble, aber die wenigsten Leute machen sich wirklich so tief Gedanken über ihre Energiepreise.
28:13Speaker A
Aber es kommt langsam. Ich sehe das auch, wir vermieten Wohnungen und da werden die Preise auch hochgehen. Und bis vor irgendwie ein paar Jahren ist das so, ja okay, niemand weiß genau, wie viel Strom und so ungefähr und wie viel Wasser. Aber jetzt, es wird immer teurer. Was ist so eure Sicht darauf, auf die ganze Energiethematik, und was müsste man da machen?
28:35Marc P. Bernegger
Also ich glaube, kurzfristig ist es natürlich dramatisch. Ich glaube langfristig, und ich verfolge da schon lange Peter Diamandis, seinen Ansatz von der Energy Abundance. Also ich glaube, durch technologische Entwicklungen werden wir uns in eine Richtung bewegen, wo mittel- bis langfristig Energie sehr wahrscheinlich im Überfluss vorhanden sein wird. Sie wird im Moment einfach nicht in der Form von den Menschen genutzt.
28:58Marc P. Bernegger
Kurzfristig haben wir grosse Probleme. Und ich glaube, das wird auch eine Diskussion sein: Nutze ich AI versus andere Bedürfnisse? Und man sieht es ja auch jetzt in der deutschen Industrie. Du kannst halt nicht mehr kompetitiv produzieren, wenn du einfach hohe Energiekosten hast, weil das ein substanzielles Element ist von deiner Produktionskette. Ich glaube aber, so von einer Langfristperspektive werden wir— darum finde ich es auch völlig sinnlos, künstlich den Energieverbrauch runterfahren will.
29:26Marc P. Bernegger
Der Wohlstand und die Entwicklung der Zivilisation korreliert eins zu eins mit dem Energieverbrauch. Das ist einfach so.
29:33Adrian Locher
Ich glaube, der Markt regelt das ja ultimativ, oder?
29:37Tobias Reichmuth
Ja, guck mal, da bin ich jetzt nur auch schon so, der Markt ist natürlich jetzt schon in Mitleidenschaft gezogen. Wenn du halt einfach plötzlich in Saudi-Arabien eine Raffinerie hast, die angegriffen wird, die straight davon muss, wo Tanker nicht durchkommen. Raffinerien, die in Russland angegriffen werden und so weiter und so fort.
29:53Adrian Locher
Total.
29:54Tobias Reichmuth
Also not a question. Weniger angetroffen.
29:57Adrian Locher
Genau, aber weisst du, was ja jetzt interessanter ist zum Punkt von Marc, oder? Durch den Druck, der nachher ausgeübt wird, und der Pain, der quasi im Markt drin ist, wird halt auch Innovation und neue Wege wiederum total befeuert. Und das führt nachher wiederum eben zu einer mittel- bis langfristigen eigentlich dass es komplett drausgelichtet wird. Und wenn du jetzt so Renewable Energy anschaust, das ist ja lange, lange Zeit auch dieses Thema gewesen, Tobias.
30:27Adrian Locher
Und das hat ja zu einer massiven Veränderung vom ganzen Energiemix geführt in ganz, ganz vielen Ländern, wo man zum Teil gar nicht so richtig mitbekommen hat oder einfach nicht wahrnimmt. Wenn du so Spanien nimmst, ich weiss nicht, ob die Zahlen stimmen, aber ich habe vor ein paar Monaten mal, als ich im Sommer in Spanien war, gelesen, dass eigentlich das Land schon bereits 100% mit Solar versorgt wird, sogar im Sommer wird viel Strom produziert.
30:52Adrian Locher
Also Energiethema eigentlich gelöst, oder?
30:55Tobias Reichmuth
Ja, wobei, also da muss man schauen, die statistischen Kenntnisse auch, das sind Peakzahlen. Also ja, du kannst mit einem Production Peak Consumption Peak abdecken, aber nicht 24 Stunden. Also du hast zwischendurch eine Überproduktion und dann hast du halt am Morgen um 6 Uhr eine Unterproduktion, wo wir dann mal schauen, wo wir anders Strom herholen. Speicherthema ist immer noch ein grosses Thema, auch in Spanien. In Deutschland hast du an gewissen Tagen auch so viel Windenergie, dass du eigentlich alles andere abstellen kannst, aber halt nur an gewissen Tagen.
31:25Tobias Reichmuth
Also ich glaube, ich bin der Meinung, dass Renewables jetzt wieder einen Aufwind werden haben, weil du kannst natürlich unterdessen Renewable Energy günstig produzieren. Auf der anderen Seite ist es ja schon auch krass, wie die Elektromobilität jetzt wieder einen krassen Deckel bekommen hat aus industriepolitischen Überlegungen. Wo einfach die deutsche Regierung gesagt hat, hey, wir können uns das nicht leisten, dass Volkswagen, Audi, BMW, Mercedes nicht mehr so viele Leute brauchen zum Motorenherstellen.
31:55Tobias Reichmuth
Die müssen weiterhin Verbrennungsmotoren herstellen. Weil es wäre, wenn du sagst, ab morgen ist die ganze Flotte von Volkswagen rein elektrisch, weisst du, wie viel mehr Werk kannst du dazu machen? Weil Elektromotoren bauen braucht halt einfach 5% von der Belegschaft.
32:08Speaker A
Gibt es das nicht so? Oder bist du jetzt einfach ein Zaubertützkeiter?
32:11Tobias Reichmuth
Dass ich die Zahlen einfach gesagt habe.
32:12Speaker A
Okay, ja.
32:13Tobias Reichmuth
Aber ich glaube, das ist die größte Veränderung. Ein Elektromotor ist ein vorgefertigtes Teil, wo du nicht durch bist. Bei einem Benzinmotor hast du irgendwie 1050 Moving Parts.
32:22Speaker A
Also ich glaube, wo wir uns alle einig sind, ist so auf der einen Seite, also dass Energiekorrelation oder Kausalität mit dem Wohlstand ja einhergeht. Und wenn ich so in die Schweiz schaue, ich habe eine relativ simple Meinung und ich meine, die ist einfach so, hey, es spielt eigentlich gar keine Rolle, was für eine Energiequelle ich benutze. Alle Energiequellen nutzen, die wir haben. Und auch Atomkraftwerke, und das sind nicht die alten Generationen von Atomkraftwerken, sondern die neuen Generationen, vierte Generation, Fusion, Solar, Wind, weil alles, was wir in Zukunft produzieren werden, korreliert einfach mit Energie.
33:04Speaker A
Und ich glaube, dass die Länder, die erfolgreich werden, die Länder sein werden, die eben diese Energy Abundance haben werden. Aber, und ich glaube, das ist der zweite Punkt, und das sieht man ja in den USA auch, dass sie einfach die Infrastruktur zum Energieverteilen häufig nicht haben. Oder dass das dort dann ein Verhalten ist, dass du nicht einfach nur die Kraftwerke bauen kannst, sondern die haben gar nicht mehr die Leitungen, um das wirklich verteilen zu können.
33:30Speaker A
Und das ist schon etwas, wo ich in der Schweiz so ein bisschen Angst habe, dass man sagt, hey, sogar die Schweiz Schaffen wir es irgendwie, genug Energie zu haben für die Herausforderungen, die wir mit dem Thema AI, mit mehr Daten, Datacenter und dem Wohlstand der Bevölkerung haben? Sagt niemand mehr etwas dazu.
33:54Adrian Locher
Ich glaube, die Energieinfrastruktur ist ja einfach auch oftmals für einen Strommix der Vergangenheit gemacht gewesen und hat ja auch gar keine Spiegelkapazitäten, weil die Verteilungslogik völlig anders funktioniert. Jetzt kannst du natürlich sagen, in einem Land wie der Schweiz ist verhältnismässig wahrscheinlich die Challenge eher klein, weil du hast ein kleines Land. Das heisst, du kannst dort einfach neue Infrastruktur ausbauen und kannst wahrscheinlich zum Teil bestehende einfach ersetzen. Aber wenn du natürlich nachher ein grösseres Land hast, dann bist du halt einfach dort auch etwas länger beschäftigt, um die neu zu bauen.
34:29Speaker A
Wo willst du solch einen Fonds damit zusammenziehen? Was will TRIP für einen Fonds machen?
34:33Tobias Reichmuth
Hey, Small Scale Nuclear. Habe ich sogar damals noch im Falle, gerade so in meinem letzten halben Jahr als Verwaltungsratspräsident. Small Scale Nuclear ist wahrscheinlich eine der spannenden Energieformen der Zukunft. Logischerweise muss man schon ein bisschen langen Atem haben. Ist nicht etwas, was man morgen umsetzen kann. Aber jetzt in Westbundesaufrang sind sehr viele Firmen recht weit fortgeschritten. Ist jetzt noch Private Equity Ansatz wert, ein Infrastrukturthema überzugehen.
34:58Tobias Reichmuth
Ich meine, ganz viel so von diesen grossen Datacentern, auch von Amazon, Nvidia, was weiss ich, Nvidia jetzt nicht, aber mehr so die, die etwas gebraucht haben, eben von Apple und Facebook, wollen auch eigene Energieproduktion aufbauen. Und alle schauen sich Small Scale Nuclear an. Bin auch unterdessen der Meinung, dass in der Schweiz tatsächlich das Thema von einem neuen Atomkraftwerk Sinn macht. Bin ich lange dagegen gewesen.
35:22Tobias Reichmuth
Ich habe immer gesagt, das kannst du mit Erneuerbaren komplett abfangen. Theoretisch ja, in der Praxis ist es aber einfach so, dass mit dem Not-in-my-Backyard-Denken von sehr vielen Menschen in Europa halt einfach kein Windpark nächste Strassenecke entstehen darf, ja. Weil jeder den Anspruch hat, er habe dagegen und so weiter. Aber die Kombination, die die Schweiz hat mit den grossen Speicherkapazitäten in den Alpen, also Speicherseen, wo du quasi nachts mit Atomkraft, die du im Überfluss hast, wieder Wasser hochpumpen kannst und am Tag wieder zusätzlich runterlassen kannst.
35:52Tobias Reichmuth
Also die Schweiz könnte schon ein Energieautarkes Land werden, wenn wir über Strom reden. Nicht im fossilen Bereich logischerweise, aber im Strombereich schon. Ich meine, da sind wir jetzt bei einem Thema, wo ich noch gesagt habe, du verwachst eine bilaterale Drehung.
36:05Speaker A
Gerade selber den Übergang gemacht.
36:06Tobias Reichmuth
Warum hat das jetzt so flott geklungen? Ich meine, einer der Punkte, warum ja Befürworter von einer bilateralen Drehung sagen, hey, wir müssen da dem ganzen Päckchen zustimmen, ist, wir müssen eingebunden sein in den europäischen Strommix und so weiter und so fort. Na ja, also ich habe fast das Gefühl, dass Europa, was jetzt fast ein grösseres Interesse hat an unseren Speicherkapazitäten, als das mehr Interesse haben müsste, dass wir können auf Stromkapazitäten zugreifen.
36:35Tobias Reichmuth
Wahrscheinlich könnte man da durchaus, wenn man ein bisschen gescheit sind, selber wirklich nahezu autark werden im Strombereich und nachher Kapazitäten auch verkaufen. Ich glaube nicht, dass du dazu eine bilaterale Brille brauchst unbedingt. Und insgesamt einfach habe ich das Gefühl, wenn wir jetzt Europa anschauen, wo Europa sich sehr häufig selber auf der Schulter steht, eben du hast vorhin erwähnt, ja, ich meine, was war es, Meta, wo jetzt mit einem neuen Agent, der ja mit dem News gekommen ist.
37:05Tobias Reichmuth
Wo Europa nicht darauf zugreifen kann und die Schweiz quasi in einem vorgehen auch nicht. Dann musst du dich schon fragen, ist denn das ideal, was Europa da macht? Und müssen wir als Schweiz uns jetzt da quasi weiter anderen, wie soll ich sagen, nicht allzu effizienten Organisationen anschliessen? Ich meine, ich verstehe es, es ist unser grösster Handelspartner. Man muss sorgen, dass man ein gutes Verhältnis hat mit Europa, mit dem Rest von Europa.
37:30Tobias Reichmuth
Aber ja, ich bin jetzt auch nicht so sicher, ob jetzt all das, was die Bilateralen 3 verlangen von uns, Notwendigkeiten sind oder wo das wahrscheinlich in vielen Bereichen einfach möglich ist, wirklich in Einzelverträgen auch abzuarbeiten, weil wir einfach, wir dürfen auch ein bisschen selbstbewusster sein und sagen, hey, look, wir haben gewisse Assets, die für jeden europäischen Staat relevant sind. Und vielleicht muss man da nicht jetzt einmal ein Paket zustimmen, wo nachher eben automatisch europäisches Recht übernehmen muss.
37:58Tobias Reichmuth
Oder wenn es nicht übernimmt, muss man eine Strafe zahlen. Fragt sich. Also ich habe das Gefühl, man könnte die Leute einiges helfen, was darauf trifft. Und muss jetzt nicht so, dass ja, wenn man das nicht macht, dann ist alles zu Ende, sondern ja, da muss man halt Einzelwirkungen haben. Das ist ein bisschen anstrengender, aber doch das Machbare.
38:13Speaker A
Dann auch in anderen Engeltätern, wo ich am Überlegen bin, und haben die die Verträge gelesen?
38:19Tobias Reichmuth
Ich habe mal über Dings, über Claude eine Zusammenfassung gemacht.
38:22Speaker A
Haben die die Verträge gelesen? Alle Leute, die ich frage, und auch Politiker, und das ist wirklich faszinierend. Das ist das, was mich eigentlich am anderen, wenn man rein schaut, sage ich, dass auch das Debakel, wo man jetzt sagen kann mit der F35, oder will einfach irgendwie den Vertrag irgendwie, hat wahrscheinlich auch jemand einfach mal mit mit Klo zusammengefasst. Und ich bin dran.
38:48Tobias Reichmuth
Ja, nicht wahr.
38:49Speaker A
Es ist schwierig, das zu lesen, und ich bin dran und Aber was ich, mein Punkt ist mehr von einem, es sind ja einschliessende Verträge. Und ich würde mir also schon wünschen, dass irgendwie, und ich kann verstehen, dass der Grossteil von der Bevölkerung die nicht lesen wird, aber die Leute, die unsere Staatsvertreter sind, dass die die Verträge lesen. Das ist wirklich so etwas, wo ich sage, hey, okay, jeder im Parlament muss die gelesen haben.
39:19Speaker A
Zum wirklichen Meinung haben. Und es ist mega mühsam zum Lesen und ich komme nicht vorwärts. Aber über so tiefgreifende Verträge, und ich habe dafür gesehen und dagegen gesehen. Ich will gar nicht sagen, was sie jetzt abschreiben sollen, aber dass man sie gelesen hat.
39:35Tobias Reichmuth
Ja, ja, aber nochmal, ich glaube, der Approach, dass man da eine Einheit nimmt, um so etwas zusammenzufassen, ist durchaus sinnvoll. Weil ich weiss nicht, ob du es gesehen hast, ich habe die Zusammenfassung, die ich gemacht habe, auch in unseren Chat reingestellt, weil ich gefunden habe, es ist etwas, was man vielleicht in einer halben Stunde lesen kann, anstelle von eben 100 Stunden oder so was. Also von dem her glaube ich nicht, dass man das erwarten kann. Aber ich würde sagen, wenn du als Unternehmer mit einem Vertrag konfrontiert bist, der extrem komplex und extrem lang ist, unterzeichne ihn dann.
40:07Speaker A
Das wäre jetzt meine Frage gewesen. Wann ihr eure Firmen verkauft habt, haben die den gesamten Vertrag gelesen?
40:13Tobias Reichmuth
Ja.
40:14Marc P. Bernegger
Das ist natürlich teilweise eben das Problem. Der Politiker ist ja vielleicht gar nicht die richtige Person, um den Vertrag zu beurteilen. Aber da sehen wir das Dilemma in unserem System. Unsere gewählten Volksvertreter müssen über Sachen im Namen vom Volk entscheiden, wo die wenigsten qualifiziert sind dafür. Und am Schluss sind es Verwaltungen und Beamte, die eigentlich richtig vorgeben, weil das sind die, die sich mit solchen Themen beschäftigen.
40:37Marc P. Bernegger
Aber ich glaube auch, also wie Tobias, ich habe jetzt den Vertrag nicht gelesen, ich habe es auch nicht vor, aber ich habe auch als Unternehmer einfach gesagt, komm mal durch den Vertrag durch, fasse so weit zusammen, wie es relevant ist für die Unternehmer, und nachher bis hin zu, was wäre die objektive Schlussfolgerung. Und dort ist bei mir jetzt ziemlich klar, dass Nachteile überwiegen. Aber das ist am Schluss auch etwas, was jeder für sich selber machen muss.
41:00Marc P. Bernegger
Aber ich glaube, dort ist auch immer die Frage, was bezweckt man mit so einer Vereinbarung, was weicht man ab. Und insbesondere in einer Situation, wo wir heute stehen, ich glaube, die Schweiz ist im Vergleich zu ihren Nachbarländern noch nie so gut dagestanden wie jetzt. Nicht unbedingt, weil wir alles richtig machen, sondern weil viele um mich herum leider vieles sehr falsch machen. Und in so einer Situation über so etwas diskutieren und das auszuklammern, finde ich jetzt sehr fahrlässig.
41:25Speaker A
Adrian, du bist in beiden Gebieten tätig. Du hast es geschafft, in der EU, aber bist Schweizer. Wie siehst du das? Weisst du, am täglichen—
41:35Tobias Reichmuth
Adrian, aus dem Weg gestanden, um dort zu laufen? Ja, genau.
41:41Adrian Locher
Das ist in erster Linie, setzen wir uns aus dem Weg gestanden.
41:44Tobias Reichmuth
Ist ein neues Markt.
41:45Adrian Locher
Nein, schau, also ich glaube, das Hauptproblem von diesem Thema ist doch, dass es eigentlich methodisch ist halt einfach so, dass jetzt alle Sachen zusammengebündelt worden sind und es ist quasi so ein bisschen friss oder stirb. Und das finde ich ja als liberaler Mensch schon mal per se einfach immer blöd. Und eigentlich ist es ja auch so, dass du schon sehr, sehr misstrauisch wirst, wenn es friss oder stirb heisst.
42:16Adrian Locher
Und das könnte in der Schweiz auch einer von den Triggerpunkten sein, oder? Weil im Prinzip ist ja, also die EU sagt friss oder stirb, und jetzt wird es halt so zum Volk übersetzt, und das Volk hört halt auch, ja, du sollst halt einfach dann immer eigentlich ja sagen, weil eigentlich ist es die einzige Option. Und ich glaube, da ist so der Schweizer dann schon wieder einfach auch von der Historie und wie die Schweiz entstanden ist, halt eher auf dieser Seite, ja, also so die Obrigkeit.
42:44Adrian Locher
Und wenn da irgendetwas von ganz weit oben sagt, was man machen muss, dann ist es nicht sympathisch. Ich glaube, das ist schon ein Ernstschaftsproblem, was dieser Vertrag haben wird. Und gleichzeitig ist ja eigentlich, und das ist echt, was Marco gesagt hat, die letzten Paket, also 1 und 2, sind halt eigentlich ja taktisch, strategisch extrem smart umgesetzt worden von der Schweiz, wenn man sich dort einfach quasi die wichtigen Punkte nimmt und sagt, die regeln wir.
43:16Adrian Locher
Also man könnte da natürlich auch Cherrypicking sagen, aber ich finde, genau das muss ja der gute Leader, muss das ja eigentlich machen und sicherstellen, dass die wichtigen Sachen geregelt sind und dort, wo man eben eigene Nachteile hat, dass man da vielleicht nicht unbedingt mitmachen muss.
43:34Speaker A
Wenn man dort drin bleibt und sagt, hey, wir suchen die guten Sachen raus, am Schluss vom Tag ist es ja so, wenn es der Schweizer Wirtschaft gut läuft, dann ist man natürlich auch selbstbewusster und sagt, hey, wir brauchen das nicht. Ich sehe aber schon irgendwo so die ersten Anzeichen, so eigentlich in der Schweiz auch, oder Zürich hat eine Rekordarbeitslosequote, wenn ich mich nicht täusche, vielleicht kann mich da jemand korrigieren, aber es hat extrem, also Ich muss nachher noch mal schnell ChatGPT fragen, aber ich glaube, es sind 3,9% Arbeitslosigkeit in der Stadt Zürich.
44:03Speaker A
Und aus der Stadt Zürich gehen jetzt Fontobel, geht auf Bahr, Gembra geht von Altstetten auf Baden. Also der Wirtschaftsmotor Zürich ist schon, und das ist natürlich das, wo wir leben, ist so.
44:17Marc P. Bernegger
Wie reagiert die Zürcher Regierung, als ich meine, das hat jetzt nicht viel mit dem bilateralen Recht zu Zu tun tun? oder was?
44:23Tobias Reichmuth
Das braucht man nicht. Da war einfach sehr viel Falschmacht. Ja, ich hau auch von anderen Firmen ab.
44:27Speaker A
Oder mein Punkt ist, umso stärker, wenn man sagt, man richte gegen kreative Unternehmen, jeder soll selber entscheiden, ob er das will oder nicht. Aber wenn du natürlich aus einem Selbstbewusstseinsgrad, wenn es der Wirtschaft gut läuft und auch langfristig, wenn die Leute sehen, die in einem Land, hey, mein Wohlstand ist gesichert und meine Nachkommen haben ein schönes Leben. Und das funktioniert halt nur, indem Unternehmen gegründet werden und indem Start-ups gemacht werden.
44:51Speaker A
Und da müssen wir schon extrem drauf schauen, dass man einfach in der Schweiz mehr Firmen hat, mehr Leute Sachen produzieren und Kapital zur Verfügung stellen, damit die Firmen, die bei uns gegründet worden sind, auch bei uns können weiterwachsen.
45:04Tobias Reichmuth
Ja, das ist also Abwanderung von spannenden Startups und so weiter, oder viel zu frühe Verkäufe von spannenden Startups, weil es halt einfach an den 100 Millionen und 500 Millionen fehlt, um eine Firma gross zu machen. Das ist schon schwierig. Muss man überlegen, die Schweiz ist bekannt für Weltkonzerne. Von Nestlé über Roche zu UBS. Die Dinger sind alle 100 Jahre alt oder mehr.
45:27Speaker A
Sind auch noch Start-ups gewesen.
45:28Tobias Reichmuth
Sind auch noch Start-ups gewesen. Und die sind in der Schweiz, aus der Schweiz heraus gross geworden. Und ich meine, ja, On Running Shoes ist auch aus der Schweiz heraus gross geworden, aber das ist kein Weltkonzern. Das ist ein internationales Unternehmen, das wächst, das ist cool, aber von denen brauchen wir sehr viel mehr. Und dort denke ich einfach, die Schweiz könnte so viel mehr machen, wenn sie sich auf ihre Stärken besinnen würde, anstelle von, dass wir jetzt sagen, ja, jetzt müssen wir uns da mit der EU annähern und so weiter und so fort.
45:59Tobias Reichmuth
Darum glaube ich wirklich, viele einzelne Vertreiber der bilateralen Drehung machen Sinn. Man könnte die einzeln bestimmen, das Volk so einzeln darüber abstimmen lassen, das können wir ja gut. Aber wir müssen uns da nicht das ganze Paket auf einmal schon annähern.
46:13Speaker A
Jetzt sind wir sehr politisch geworden. Jetzt werden wir wahrscheinlich gecancelt mit dem Podcast. Das ist auch ein Bi. Und die Leute sollen da kommentieren, ob man so Sachen im Podcast erwähnen soll oder ob es eher wieder über Unternehmertum gehen soll oder gewitig fast Unternehmertum.
46:30Tobias Reichmuth
Aber es war wichtig.
46:31Speaker A
Genau.
46:33Marc P. Bernegger
Trauma bei jedem.
46:35Speaker A
Ganz kurz werbe ich die eigene Sache. Und zwar ist L-Freikompanie tokenisiert. Das heisst, ich bin die erste Person, die tokenisiert ist. In Europa. Und was heißt das? Du kannst Aktien von mir kaufen und alles, was ich mache, partizipierst du daran. Also du hast echte Schweizer Aktien, also du hast auch Mitspracherecht, du kannst an der GV teilnehmen. Und wenn du auch interessiert bist an dem, dann geh doch einfach mal auf alanfray.com/investor und dort findest du alles rund ums Thema Alan Fray Company, wie du investieren kannst und wie du Teil davon werden kannst.
47:07Speaker A
Und das Coole ist, weil ich tokenisiert bin, also weil die Firma tokenisiert ist, kannst du die Aktien auch zu jedem Zeitpunkt wieder verkaufen. Darum gang mal auf elvray.com/investor und vielleicht sende ich dich an den ersten Geber. Ich sehe vor allem. Und jetzt back to the show. Wenn wir so langsam gegen das Ende kommen vom Podcast und so richtig Ausblick können, was steht da so bei euch an? Was sind so die Projekte, die jetzt kommen?
47:35Speaker A
Auf was freut ihr euch jetzt in dieser Winterzeit? Was sind so die Sachen, wo ihr sagt, hey, Geil, geil, dass das kommt.
47:43Marc P. Bernegger
Gut, also eben, ich bin jetzt da in Dubai und da ist eine neue—
47:46Speaker A
Wie lange bleibst du?
47:48Marc P. Bernegger
Jetzt noch die Woche. Ist eine neue Dubai Longevity Authority und jetzt ist da wirklich viel in dem Bereich. Also die ersten Free Zones, wo da Longevity-Firmen ansiedeln und so. Da bin ich manisch lustig gewesen. Die gleiche, die damals sehr früh im Kryptobereich war, die DMCC, wo die ganzen Rohstofffirmen und so sitzen. So ein bisschen der Zuckereinsatz. Man geht einfach früh in die Zukunftsthemen. Die wenden jetzt eben auch die Longevity-Industrie aus Dubai auseinanderziehen.
48:12Marc P. Bernegger
Also das ist jetzt gerade aktuell in dieser Woche noch vor mir, und Woche drauf bin ich wieder in Lugano am Plan B Forum. Eigentlich die einzige Bitcoin-Konferenz, wo ich nicht die Crypto Finance Conference in St. Moritz, wo ich ja selber organisiert habe, besuche. Ja, es ist halt Bitcoin-only-Konferenz. Also du hast dort nicht die ganzen Crypto-Token-Leute, die rumrennen. Es ist noch so ein bisschen back to the roots und darum auch ein bisschen speziell gestaltet, aber sehr spannend.
48:44Marc P. Bernegger
Und aus meiner Sicht immer noch interessant gewesen, weil das ja immer das Fundament ist, vor allem was sich dort tut. Und das findet in Lugano statt. Also Lugano ist nächste Woche komplett voll und mit Dutzenden Side-Events von diesen Bitcoinern. Auch wieder etwas, wo man sehr wahrscheinlich gar nicht so wahnsinnig mitbekommt, wenn man nicht in dieser Community unterwegs ist. Also das ist ganz aktuell so ein bisschen meine Outlook, ich bin jetzt noch nicht gerade bis zum Winter.
49:08Marc P. Bernegger
Das ist jetzt noch ein bisschen her, oder?
49:10Speaker A
Was läuft bei euch an?
49:12Adrian Locher
Wir sind gerade 2 Investments am Closen. Kann ich aber noch nicht dazu sagen, weil sie noch nicht closed sind. Und wir sind auch gerade wirklich an—
49:20Speaker A
Du willst eine Sektion einführen, wo du erzählst, Steiner, wer nicht, dass er closed hat. Weil du sagst, in jedem Podcast kannst du nichts sagen, und dann vergessen wir es wieder.
49:28Marc P. Bernegger
Passiert kann ja auch nichts.
49:29Adrian Locher
Jetzt sind wir da wieder neu gespannt, die Sachen anzuschauen, zum Starten aus dem Venture Studio raus. Dort sind wir gerade mit 8 vielen Founders und also Gründerinnen und Gründern dran. Dann bin ich nächste Woche in London und der Schweiz. London für Boardmeetings und Schweiz für die HSG-Stiftung. Wir haben dort ein Event mit den großen Donors von der HSG-Stiftung. Und dann kommt schon bald Slush. Also dort sind wir auch gerade am Vorbereiten. Das ist ja für uns immer recht wichtig. Event um mich herum. Genau, Marc?
50:06Marc P. Bernegger
Ja, nein, ich bin ja eben auch wieder wie der Würstchensozegger drin.
50:09Tobias Reichmuth
Ja, alle überlegen sich noch.
50:10Speaker A
Ich bin noch am Überlegen, ob ich es zu Emilie runterbringe.
50:13Adrian Locher
Genau, und privat, ich bin dann noch ein paar Tage in Alba, auf das freue ich mich sehr. Das ist doch ein bisschen so Tradition geworden, so eigentlich im November ein bisschen Kartoffeln jagen.
50:23Speaker A
Hey, bist du viel unterwegs in letzter Zeit?
50:26Adrian Locher
Ja.
50:26Speaker A
Wieso?
50:27Adrian Locher
Also ich glaube, Natürlich zwischen Berlin und London, weil es einfach auch die zwei wichtigen Standorte sind, weil wir ja an beiden Orten Teams haben. Aber auch sonst merke ich, dass ich beim Unterwegssein einfach auch nochmal eine andere Qualität von Nachdenken und von Inspirationen habe. Also quasi mehrere Wochen hintereinander am gleichen Ort zu sein, ist zwar bequem und ein bisschen angenehm, aber gleichzeitig auch für den Input Dichte und von der Gedankendichte finde ich, ist das beim Reisen einfach ganz, ganz anders. Darum bin ich da in der letzten Zeit ein bisschen mehr unterwegs.
51:04Speaker A
Obi, was läuft bei dir noch?
51:05Tobias Reichmuth
Hey, wenn wir über die HSG reden, ich unterrichte ja an der HSG im Workshop. Das macht wirklich Spass. 6 mal 2 Doppellektionen. Nächste Montag ist es wieder soweit. Ich muss sagen, mit den Studenten Feedback zu holen, auch wie die denken und so weiter, das finde ich jetzt auch sehr befruchtend. Wenn du siehst, in welche Richtung sie gehen mit ihren Gedanken und Idealen und was weiss ich was alles. Das ist cool.
51:31Speaker A
Merkst du, dass du alt bist?
51:33Tobias Reichmuth
Hey, du merkst schon, dass du nicht mehr die gleiche Generation bist.
51:37Marc P. Bernegger
Du bist ja doppelt so alt wie die, oder?
51:39Tobias Reichmuth
Ja, ist so. Aber am Anfang, als ich Susi Partners gegründet habe, nachher auch ab und zu einen Vortrag gehalten habe an der HSG, habe ich eigentlich immer gedacht, ja, das ist eigentlich genau das Gleiche. Und jetzt denkst du wirklich, okay, die sind schon ein bisschen anders drauf und so. Aber auch sehr cool. Mega viel wissen, wo die hin mehr als mir kann hin damals. Aber anyway, noch eben das andere Thema ist jetzt die Crowdfunding-Geschichte. Marc und ich machen übrigens noch ein Investment-Abit zum Thema Longevity bei Ayun. Weißt du, wann das ist, Marc? Schaut bald.
52:09Adrian Locher
Auch nächste Woche.
52:10Tobias Reichmuth
20. Was ist jetzt das gewesen?
52:12Adrian Locher
Gibt's da gratis Peptid?
52:14Tobias Reichmuth
Ja.
52:15Adrian Locher
Alles.
52:16Tobias Reichmuth
20.
52:18Speaker A
Ja.
52:18Tobias Reichmuth
Großes Wort.
52:19Adrian Locher
Dann.
52:20Tobias Reichmuth
So als Büffet.
52:22Marc P. Bernegger
Wir sind schon überbucht zurzeit, ich habe keinen Platz mehr für dich.
52:28Tobias Reichmuth
Ja, und nachher freue ich mich einmal. Ich bin das erste Mal auf Slash, das wird sicher interessant. Ich probiere jetzt so ein bisschen, meine Investment Approach ein bisschen zu professionalisieren. Ich habe jetzt auch eine Mitarbeiterin eingestellt.
52:39Speaker A
Du machst ein Family Office, oder?
52:41Tobias Reichmuth
Ja, ich wollte das jetzt wirklich ein bisschen nicht einfach nur mal so opportunistisch mal da, mal dort das Investment, sondern das Ganze ein bisschen strategischer angehen. Und bevor ich das mache, muss ich natürlich alles an Informationen sammeln. Was gibt es überhaupt alles? Und darum finde ich jetzt Lars gerade recht spannend, was da kommt. Ja, was ist denn noch geplant? Es ist wahrscheinlich probieren, viele Mengen reinzuziehen, weil es schön ist da.
53:04Speaker A
Sehr schön. Hey, was schaffe ich mir noch? Ich bin da voll wieder im Grind drin. Ich merke wieder, weißt du, Startup Days 101, wo ich wieder, ich merke auch, dass ich teilweise eigentlich nicht hässlich, aber ungeduldig bin. Meine Nachrichten werden teilweise schnippischer. Ich bin jetzt 4 Jahre relaxed gewesen. Wenn es vorwärts gehen muss, oder wenn du merkst, oder wenn das Produkt, das ich jetzt am Lancieren bin, wo ich merke, hey, das geht immer noch nicht vorwärts, und das sollte man machen und das.
53:38Speaker A
Und dann habe ich noch ein paar Events, die jetzt kommen, recht viel. Und auf eine, wo mich sehr freut, eben ist am 4. Dezember mache ich ein Startup Pitch Event. Ich habe immer so ein Startup Breakfast, wo immer viele junge Leute sind und die können dann dort pitchen. Und das Mal werde ich es eigentlich anders machen, sondern ich suche 6 aus, die können dann pitchen vor Investorinnen und Investoren. Und das sind super Early Stage, also nicht irgendwie etabliert, sondern wirklich super, super Early Stage, wo vielleicht eine Idee haben und das mal testen.
54:10Speaker A
Und ich werde das jetzt mal so probieren, wie das funktionieren wird. Sind immer so 80, 90 Leute dort im Publikum und haben schon wirklich coole Startups, die es dort gegeben hat. Es haben sich jetzt irgendwie zwischen 70 und 50 beworben und auf das freue ich mich sehr.
54:26Tobias Reichmuth
Ah ja, und was übrigens auch noch kommt, ist unser Ball da oben.
54:29Marc P. Bernegger
Ah ja, der Billiball.
54:30Tobias Reichmuth
Den schaffen wir so noch einen Podcast vorher nicht zu machen.
54:32Speaker A
Sind die rausverkauft?
54:33Tobias Reichmuth
Noch nicht ganz, nein. Es sind glaube ich jetzt noch etwa 45 Plätze frei. Also man kann es noch holen.
54:39Speaker A
Also wenn Unternehmerinnen und Unternehmer am Ball wären, zu überall, wenn ich hier knall?
54:44Tobias Reichmuth
21. November.
54:46Speaker A
Ja, da freuen wir uns sehr drauf.
54:48Tobias Reichmuth
Wenn sie sich bewerben schreiben, dass sie durch den Podcast gelassen werden, dann haben sie bessere Chancen. Wir machen das kuratiert, also du kannst nicht einfach ein Billett kaufen. Du musst dich bewerben. Und wir haben also sehr viele Bewerbungen, die wir ablehnen. Weil wir einfach sagen, hey...
55:01Speaker A
Wie der Adrian, der hat 40.000 Anrufe gehabt. Alle gut gefragt.
55:04Marc P. Bernegger
Die Leiche ist bestimmt voll, ey.
55:05Tobias Reichmuth
So viele Bewerbungen, die stimmen noch nicht.
55:08Marc P. Bernegger
Da haben wir doch schön mit Kunden.
55:09Adrian Locher
Wenn ich schreibe, dann ist es einfach Autoreply.
55:13Speaker A
Sorry, Paul.
55:14Tobias Reichmuth
Da haben wir doch schön mit Kunden.
55:16Marc P. Bernegger
Schau mal, das paar Leute aus dem Ausland. Also von dem her, ich tue dich jetzt nicht zurückdrücken.
55:21Adrian Locher
Ich war auch schon, aber wir haben dort an dem Vorabend immer eine grosse Weihnachtsparty bei mir in Antix.
55:28Tobias Reichmuth
Vorabend?
55:29Adrian Locher
Am Freitag.
55:30Marc P. Bernegger
Ich fliege ja noch ins Bett.
55:32Adrian Locher
Und dann habe ich am Samstag noch ein Weihnachts- oder Adventsprogramm mit den Kids. Das einzige Wochenende war, als ich das so einrichten konnte. Dass wir da ein bisschen aus dem Weihnachtsbaum holen und schmücken. Und darum bin ich dort in Berlin.
55:46Speaker A
Hey, ich glaube, das ist ein gutes Schlusswort. Wir stoppen da. Uns würde es wundern, was ihr denkt zu diesem Podcast, Leute. Ob das etwas ist, wo ihr sagt, hey, sollen wir mehr davon machen oder weniger? Oder einfach Themen, die euch interessieren, unten hier tun. Danke vielmals!
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