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name: Thinkerview (PodVisio demo)
type: podcast-knowledge-base
demo: true
canonical: https://podvisio.com/demo/thinkerview
languages: [de, en, fr, it, es]
episodes: 2
lastmod: 2026-10-26
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# Thinkerview — PodVisio knowledge base (demo)

> Machine-readable knowledge file generated by PodVisio. It contains summaries, key statements, learnings and FAQs in German, English, French, Italian and Spanish. Every statement references its source segment in the original transcript on the linked pages. Speaker names appear only where the transcript itself confirms the voice; all other voices stay neutral. This is an independent demo, not a verified owner profile.

## About the podcast

Interviews et perspectives déformatées dans un monde aux informations caviardées.

## Episodes

### Slobodan Despot : Propagande, Psyops et conséquences ?

- Published: 2026-10-13
- Duration: 156 min
- Original language: fr
- Participants: Slobodan Despot (guest)

#### Deutsch (de)

**Zusammenfassung:** In dieser Folge von Thinkerview empfängt der Moderator, dessen Identität im Transkript nicht bestätigt wird, Slobodan Despot, einen schweizerischen Schriftsteller und Verleger serbokroatischer Herkunft. Despot spricht über seinen Werdegang im Verlagswesen, seine Romane über den Krieg in Jugoslawien und die nukleare Bedrohung sowie über L’Antipresse, die von ihm geleitete Wochenzeitschrift. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht Propaganda und die Art und Weise, wie Staaten und Medien seiner Ansicht nach komplexe Wirklichkeiten auf gegensätzliche Erzählungen von „ihnen“ und „uns“ reduzieren. Er beschreibt die Konditionierung von Menschen, kritisiert politische Etiketten und betont, wie wichtig es sei, Argumente unabhängig von ihrer Quelle zu prüfen. Außerdem meint er, dass das Erlernen der Sprache des Gegenübers dazu beiträgt, dessen Standpunkte besser zu verstehen. Zum Krieg in der Ukraine und zu den Beziehungen zwischen Russland und Europa vertritt Despot eine ausgesprochen kritische Sicht auf die Entscheidungen des Westens. Er erklärt, der Ukraine-Konflikt habe 2014 begonnen, verweist auf die Ereignisse in Bosnien und Jugoslawien als Beispiele für umstrittene Kriegsnarrative und wirft den europäischen Führungskräften vor, sich vom diplomatischen Dialog abzuwenden. Europa lebe, so seine Einschätzung, in einer „Hypernormalisierung“, also in einer idealisierten Darstellung der Welt, die nicht mehr der Wirklichkeit entspreche. Er warnt vor dem Bild eines Feindes, das dazu diene, Angst zu schüren und Rüstungsausgaben zu rechtfertigen. Seine geopolitischen Deutungen und umstrittenen Behauptungen werden als seine eigenen Positionen wiedergegeben, nicht als im Gespräch erwiesene Tatsachen. Das Gespräch behandelt außerdem Journalismus als eine mit dem gesprochenen Wort verbundene Aufgabe, die Covid-Pandemie, die Auswirkungen von Sanktionen und Russlands Platz in der europäischen Kulturgeschichte. Zum Schluss führt Despot die äußeren Krisen auf eine eher innere Frage zurück: unsere Fähigkeit, einander zu verstehen und die Wirklichkeit anzuerkennen. Er empfiehlt Moby Dick, Die Abschaffung des Menschen und Die Brüder Karamasow.

**Kernaussagen:**
- Slobodan Despot stellt sich als Schweizer serbokroatischer und jugoslawischer Herkunft, als Schriftsteller und Verleger vor. Er spricht über seine Arbeit beim Verlag L’Âge d’Homme, die Leitung des Verlags Xenia und seine Tätigkeit als Chronist der Gegenwart. [s3] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot sagt, dass er sich seit 2015 und besonders seit 2020 intensiv L’Antipresse widmet, einer Zeitschrift, die er mit einem kleinen Team leitet. Er beschreibt sie als ein Projekt, das Ereignisse in verschiedenen Bereichen zu deuten versucht und eine starke literarische Dimension hat. [s5] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot beschreibt den Ansatz von L’Antipresse als randständig, weil er den Menschen ins Zentrum des Weltverständnisses rückt: als Protagonisten und Zeugen seiner Zeit. Diesen Ansatz stellt er einer Sichtweise gegenüber, die den Menschen auf seine Funktionen oder Organe reduziere. [s6] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot stellt einen Zusammenhang zwischen den mit Tchakhotine und Bernays verbundenen Propagandatheorien her: Sie beruhten auf Reizen, die mit Belohnungen oder Bestrafungen verknüpft seien. Seiner Ansicht nach werde der politische Inhalt einer Botschaft zweitrangig, sobald das Verhalten erst einmal konditioniert sei. [s36] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot unterscheidet die Beurteilung der Fähigkeiten einer Amtsperson von der Zustimmung zu ihrer Politik. Er nennt Sergej Lawrow, S. Jaishankar und Wang Yi als Beispiele für das, was er als Beherrschung von Sachfragen, Argumentation und Sprachen betrachtet. [s54] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot hält es für einen diplomatischen Vorteil, die Sprache des Gegenübers zu verstehen, auch wenn man sich über einen Dolmetscher verständigt. Seiner Aussage nach kann man beispielsweise mit Russischkenntnissen Äußerungen verfolgen, bevor sie übersetzt werden. [s55] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot beschreibt Etikettierung als eine Technik, die komplexe Wirklichkeit auf einfache Kategorien reduziert. Seiner Ansicht nach kann der Verbreiter einer Erzählung Menschen unter einem Etikett zusammenfassen und diese Gruppe anschließend als homogen darstellen. [s94] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot behauptet, in modernen Gesellschaften rissen manche das Monopol auf die öffentliche Rede an sich, während andere glaubten, kein Recht darauf zu haben. In Frankreich bringt er diese Unterscheidung mit Sprechweisen und sozial gedeuteten Akzenten in Verbindung. [s107] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot stellt eine Verbindung zwischen dem Projekt Thinkerview und den Erfahrungen mit L’Antipresse her: Er sagt, er habe den Bedarf an vertraulichen oder halbvertraulichen Kanälen vorausgesehen. Seiner Ansicht nach war freie Meinungsäußerung noch nie völlig kostenlos. [s123] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot datiert den Beginn des Krieges in der Ukraine auf 2014 und nicht auf 2022. Anschließend entwickelt er eine hypothetische Analogie zu einer gestürzten Regierung und einer diskriminierten Bevölkerung, um seine Sicht auf die Ereignisse zu erläutern. [s127] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot definiert Diplomatie als die Kunst, mit einem Gegenüber zu sprechen, dessen Interessen und Sichtweise sich von den eigenen unterscheiden. Seiner Ansicht nach treten an die Stelle von Worten die Waffen, wenn die Diplomatie zum Erliegen kommt. [s156] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot ist der Ansicht, dass Berufe, die auf dem Gebrauch des Wortes beruhen, eine seelsorgerische Dimension haben. Er unterscheidet diese gesellschaftliche Aufgabe vom Journalismus als Beruf und meint, Letzterer sei unter den heutigen Bedingungen beeinträchtigt. [s210] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot erklärt, er wolle weder sein Ego noch seine Ansichten durchsetzen, sondern das Verständnis eines Themas voranbringen. Unterbrechungen und Slogans sagten seiner Ansicht nach mehr über die Person aus, die sie verwendet, als über den Inhalt der Debatte. [s359] — Slobodan Despot

**Learnings:**
- Slobodan Despot unterscheidet zwischen der Verbreitung einer These, die er mit der etymologischen Bedeutung von „Propaganda“ verbindet, und dem bewussten Erzählen einer Unwahrheit, das er als Desinformation bezeichnet. Diese Unterscheidung allein sagt noch nicht aus, ob der verbreitete Inhalt wahr ist. [s847] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot wirft Diskursen vor, eine Botschaft nach ihrer Herkunft einzuordnen, statt ihren Inhalt zu prüfen. Er wendet diese Kritik auf die Vorwürfe und Sanktionen an, die er im Gespräch erwähnt; seine Beispiele und ihre Deutung bleiben seine eigenen. [s138] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot meint, manchen Europäern fehle nicht nur der Wille, Russland zu verstehen, sondern sie zeigten den Willen, nichts wissen zu wollen. Als Beispiel führt er seine Behauptung an, europäische Diplomaten verließen den Raum, wenn ein russischer Diplomat das Wort ergreife. [s146] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot sagt, L’Antipresse habe eine Richtigstellung veröffentlicht, nachdem er sich von einer künstlichen Intelligenz habe täuschen lassen. Die Berichtigung sei in der darauffolgenden Woche erschienen, da die Zeitschrift einmal wöchentlich herauskomme. [s852] — Slobodan Despot

**Fragen & Antworten:**
- Q: Wer ist Slobodan Despot?
  A: Slobodan Despot stellt sich als Schriftsteller und Verleger schweizerischer, serbokroatischer und jugoslawischer Herkunft vor. Er arbeitete beim Verlag L’Âge d’Homme, leitete den Verlag Xenia und leitet L’Antipresse. [s3]
- Q: Was ist L’Antipresse?
  A: Slobodan Despot beschreibt L’Antipresse als eine wöchentliche Zeitschrift, die er mit einem kleinen Team leitet. Sie versucht, aktuelle Ereignisse durch philosophische, geopolitische, psychologische und kulturelle Ansätze verständlich zu machen. [s6]
- Q: Was bedeutet „Psyops“ laut dem Gast?
  A: Slobodan Despot antwortet, Psyops bedeute, Menschen Dinge glauben zu machen, die nicht real seien. [s845]
- Q: Welche Bücher empfiehlt Slobodan Despot?
  A: Slobodan Despot empfiehlt Moby Dick von Herman Melville, Die Abschaffung des Menschen von C. S. Lewis und Die Brüder Karamasow von Dostojewski. [s888]

Sprachversionen: https://podvisio.com/demo/thinkerview/episode/episode-1/de

#### English (en)

**Summary:** In this Thinkerview episode, the host, whose identity is not confirmed in the transcript, speaks with Slobodan Despot, a Swiss writer and publisher of Serbo-Croatian origin. Despot discusses his career in publishing, his novels about the war in Yugoslavia and the nuclear threat, and L’Antipresse, the weekly publication he runs. The conversation focuses mainly on propaganda and the way states and media, in his view, reduce complex realities to opposing narratives of “them” and “us.” He describes the conditioning of individuals, criticizes political labels and argues for examining arguments independently of their source. He also believes that learning the other person’s language helps one better understand their positions. Regarding the war in Ukraine and relations between Russia and Europe, Despot offers a highly critical reading of Western choices. He says the conflict in Ukraine began in 2014, cites events in Bosnia and Yugoslavia as examples of disputed war narratives, and accuses European leaders of turning away from diplomatic dialogue. He argues that Europe is living in a state of “hypernormalization”—an idealized representation of the world that no longer corresponds to reality—and warns against the image of an enemy being used to sustain fear and justify arms spending. His geopolitical interpretations and controversial claims are presented as his own positions, not as facts established by the interview. The conversation also addresses journalism as a profession connected to speech, the Covid pandemic, the effects of sanctions and Russia’s place in European cultural history. In closing, Despot relates external crises to a more inward question: our ability to understand one another and recognize reality. He recommends Moby-Dick, The Abolition of Man and The Brothers Karamazov.

**Key statements:**
- Slobodan Despot describes himself as Swiss, of Serbo-Croatian and Yugoslav origin, a writer and publisher. He mentions his work at L’Âge d’Homme publishing house, running Xenia publishing house, and his work as a chronicler of the times. [s3] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot says that since 2015, and especially since 2020, he has devoted himself particularly to L’Antipresse, a publication he runs with a small team. He describes it as a project that seeks to interpret events across several fields, with a strong literary dimension. [s5] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot describes L’Antipresse’s approach as marginal because it places human beings—both protagonists and witnesses of their time—at the center of understanding the world. He contrasts this approach with a view that reduces people to their functions or organs alone. [s6] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot draws a connection between theories of propaganda associated with Tchakhotine and Bernays: they rely on stimuli linked to rewards or punishments. In his view, once behavior has been conditioned, the political content of the message becomes secondary to the conditioning itself. [s36] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot distinguishes assessing an official’s abilities from approving of their policies. He cites Sergei Lavrov, S. Jaishankar and Wang Yi as examples of what he considers mastery of the issues, reasoning and languages. [s54] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot believes that understanding the language of the person one is speaking with is an advantage in diplomacy, even when speaking through an interpreter. He says, in particular, that understanding Russian can make it possible to follow what is being said before it is translated. [s55] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot describes labeling as a technique that reduces a complex reality to simple categories. According to him, someone promoting a narrative can group individuals under a single label and then portray the group as homogeneous. [s94] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot argues that in modern societies some people claim a monopoly on public speech, while others think they have no right to speak. In France, he links this distinction to ways of speaking and accents that are interpreted socially. [s107] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot connects Thinkerview’s project with the experience of L’Antipresse: he says he anticipated a need for confidential or semi-confidential channels. He argues that speaking freely has never been entirely free of charge. [s123] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot dates the beginning of the war in Ukraine to 2014, not 2022. He then constructs a hypothetical analogy involving an overthrown government and a discriminated-against population to explain his reading of events. [s127] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot defines diplomacy as the art of speaking with someone whose interests and worldview differ from one’s own. In his view, when diplomacy stops, words give way to weapons. [s156] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot believes that professions based on the use of words have a priestly dimension. However, he distinguishes this social function from journalism as a professional career and believes the latter is compromised under current conditions. [s210] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot explains that he is not trying to impose his ego or his views, but to advance understanding of a subject. He believes interruptions and slogans reveal more about the person using them than about the substance of the debate. [s359] — Slobodan Despot

**Learnings:**
- Slobodan Despot distinguishes the dissemination of a thesis, which he connects to the etymological meaning of “propaganda,” from deliberately telling a falsehood, which he calls disinformation. This distinction alone does not establish whether the content being disseminated is true. [s847] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot criticizes discourse that categorizes a message according to where it comes from instead of examining what it says. He applies this criticism to the accusations and sanctions he discusses in the interview; the examples and their interpretation remain his own. [s138] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot argues that some Europeans may not merely lack the will to understand Russia, but may show a determination to know nothing. As an illustration, he cites his claim that European diplomats leave the room when a Russian diplomat speaks. [s146] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot says L’Antipresse published a correction after he was fooled by artificial intelligence. He explains that the correction came the following week because the publication comes out once a week. [s852] — Slobodan Despot

**Questions & answers:**
- Q: Who is Slobodan Despot?
  A: Slobodan Despot describes himself as a Swiss writer and publisher of Serbo-Croatian and Yugoslav origin. He worked at L’Âge d’Homme publishing house, ran Xenia publishing house and runs L’Antipresse. [s3]
- Q: What is L’Antipresse?
  A: Slobodan Despot describes L’Antipresse as a weekly publication that he runs with a small team. It seeks to make sense of current events through philosophical, geopolitical, psychological and cultural approaches. [s6]
- Q: What does “psyops” mean according to the guest?
  A: Slobodan Despot answers that a psyop consists of making people believe things that are not real. [s845]
- Q: Which books does Slobodan Despot recommend?
  A: Slobodan Despot recommends Herman Melville’s Moby-Dick, C. S. Lewis’s The Abolition of Man and Dostoevsky’s The Brothers Karamazov. [s888]

Language versions: https://podvisio.com/demo/thinkerview/episode/episode-1/en

#### Français (fr)

**Résumé:** Dans cet épisode de Thinkerview, l’animateur, dont l’identité n’est pas confirmée dans le transcript, reçoit Slobodan Despot, écrivain et éditeur suisse d’origine serbo-croate. Despot présente son parcours dans l’édition, ses romans sur la guerre en Yougoslavie et la menace nucléaire, ainsi que L’Antipresse, revue hebdomadaire qu’il dirige. La conversation porte principalement sur la propagande et la façon dont, selon lui, les États et les médias réduisent des réalités complexes à des récits opposés entre « eux » et « nous ». Il décrit le conditionnement des individus, critique les étiquettes politiques et défend l’importance d’examiner les arguments indépendamment de leur source. Il estime aussi qu’apprendre la langue de l’autre aide à mieux comprendre ses positions. À propos de la guerre en Ukraine et des relations entre la Russie et l’Europe, Despot présente une lecture très critique des choix occidentaux. Il affirme que le conflit ukrainien a commencé en 2014, évoque les événements de Bosnie et de Yougoslavie comme exemples de récits de guerre contestés, et reproche aux dirigeants européens de se détourner du dialogue diplomatique. Il soutient que l’Europe vit dans une « hypernormalisation », c’est-à-dire une représentation idéalisée du monde qui ne correspondrait plus au réel, et met en garde contre l’image d’un ennemi utilisée pour entretenir la peur et justifier des dépenses d’armement. Ses interprétations géopolitiques et ses affirmations controversées sont présentées comme ses propres positions, et non comme des faits établis par l’entretien. L’échange aborde également le journalisme comme fonction liée à la parole, la pandémie de Covid, les effets des sanctions et la place de la Russie dans l’histoire culturelle européenne. En conclusion, Despot ramène les crises extérieures à une question plus intérieure : notre capacité à nous comprendre et à reconnaître le réel. Il recommande Moby Dick, L’Abolition de l’homme et Les Frères Karamazov.

**Déclarations clés:**
- Slobodan Despot se présente comme Suisse d’origine serbo-croate et yougoslave, écrivain et éditeur. Il évoque son travail aux éditions L’Âge d’Homme, la direction des éditions Xenia et son activité de chroniqueur des temps présents. [s3] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot dit se consacrer particulièrement, depuis 2015 et surtout 2020, à L’Antipresse, revue qu’il dirige avec une petite équipe. Il la décrit comme un projet qui cherche à interpréter les événements dans plusieurs domaines, avec une forte dimension littéraire. [s5] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot décrit l’approche de L’Antipresse comme marginale parce qu’elle place au centre de la compréhension du monde l’être humain, à la fois protagoniste et témoin de son époque. Il oppose cette approche à une vision qui réduirait la personne à ses seules fonctions ou à ses organes. [s6] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot rapproche les théories de la propagande associées à Tchakhotine et Bernays : elles reposeraient sur des stimuli liés à des récompenses ou à des punitions. À ses yeux, une fois le comportement acquis, le contenu politique du message devient secondaire par rapport au conditionnement. [s36] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot distingue l’évaluation des compétences d’un responsable de l’approbation de sa politique. Il cite Sergueï Lavrov, S. Jaishankar et Wang Yi pour illustrer ce qu’il considère comme la maîtrise des dossiers, du raisonnement et des langues. [s54] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot considère que comprendre la langue d’un interlocuteur est un avantage en diplomatie, même lorsqu’on s’exprime par traducteur. Il dit notamment que la compréhension du russe peut permettre de suivre les propos avant leur traduction. [s55] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot décrit l’étiquetage comme une technique qui réduit une réalité complexe à des catégories simples. Selon lui, celui qui propage un récit peut regrouper des individus sous une même étiquette, puis présenter ce groupe comme homogène. [s94] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot affirme que, dans les sociétés modernes, certains s’arrogent le monopole de la parole publique tandis que d’autres pensent ne pas y avoir droit. Il relie cette distinction, en France, à des manières de parler et à des accents socialement interprétés. [s107] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot relie le projet de Thinkerview à l’expérience de L’Antipresse : il dit avoir anticipé le besoin de canaux confidentiels ou semi-confidentiels. Il soutient que s’exprimer librement n’a jamais été entièrement gratuit. [s123] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot situe le début de la guerre en Ukraine en 2014, et non en 2022. Il construit ensuite une analogie hypothétique avec un pouvoir renversé et une population discriminée pour expliquer sa lecture des événements. [s127] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot définit la diplomatie comme l’art de parler à un interlocuteur dont les intérêts et la vision diffèrent des siens. Selon lui, lorsque la diplomatie s’arrête, les mots cèdent la place aux armes. [s156] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot considère que les professions qui reposent sur l’usage du verbe ont une dimension sacerdotale. Il distingue toutefois cette fonction sociale du journalisme comme carrière professionnelle et estime que cette dernière est compromise dans les conditions actuelles. [s210] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot explique qu’il ne cherche pas à imposer son ego ou ses vues, mais à faire avancer la compréhension d’un sujet. Il juge que l’interruption et les slogans renseignent davantage sur la personne qui les emploie que sur le fond du débat. [s359] — Slobodan Despot

**Enseignements:**
- Slobodan Despot distingue la diffusion d’une thèse, qu’il rattache au sens étymologique de « propagande », du fait de raconter délibérément une fausseté, qu’il appelle désinformation. Cette distinction ne permet pas, à elle seule, de déterminer si le contenu propagé est vrai. [s847] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot reproche aux discours de classer un message d’après sa provenance au lieu d’examiner ce qu’il dit. Il applique cette critique aux accusations et sanctions qu’il évoque dans l’entretien; ses exemples et leur interprétation restent les siens. [s138] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot avance que certains Européens ne manqueraient pas seulement de volonté de comprendre la Russie, mais manifesteraient une volonté de ne rien savoir. Il cite comme illustration son affirmation selon laquelle des diplomates européens quittent la salle lorsqu’un diplomate russe prend la parole. [s146] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot dit que L’Antipresse a publié une correction après qu’il s’est fait piéger par une intelligence artificielle. Il explique que la rectification est venue la semaine suivante, la revue paraissant une fois par semaine. [s852] — Slobodan Despot

**Questions & réponses:**
- Q: Qui est Slobodan Despot ?
  A: Slobodan Despot se présente comme écrivain et éditeur suisse d’origine serbo-croate et yougoslave. Il a travaillé aux éditions L’Âge d’Homme, dirigé les éditions Xenia et dirige L’Antipresse. [s3]
- Q: Qu’est-ce que L’Antipresse ?
  A: Slobodan Despot décrit L’Antipresse comme une revue hebdomadaire qu’il dirige avec une petite équipe. Elle cherche à donner du sens à l’actualité par des approches philosophiques, géopolitiques, psychologiques et culturelles. [s6]
- Q: Que signifie « psyops » selon l’invité ?
  A: Slobodan Despot répond qu’une psyops consiste à faire croire aux gens des choses qui ne sont pas réelles. [s845]
- Q: Quels livres Slobodan Despot recommande-t-il ?
  A: Slobodan Despot recommande Moby Dick de Herman Melville, L’Abolition de l’homme de C. S. Lewis et Les Frères Karamazov de Dostoïevski. [s888]

Versions linguistiques: https://podvisio.com/demo/thinkerview/episode/episode-1/fr

#### Italiano (it)

**Sintesi:** In questo episodio di Thinkerview, l’intervistatore, la cui identità non è confermata nella trascrizione, riceve Slobodan Despot, scrittore ed editore svizzero di origine serbo-croata. Despot illustra il suo percorso nell’editoria, i suoi romanzi sulla guerra in Jugoslavia e sulla minaccia nucleare, nonché L’Antipresse, rivista settimanale che dirige. La conversazione verte principalmente sulla propaganda e sul modo in cui, secondo lui, gli Stati e i media riducono realtà complesse a narrazioni contrapposte tra «loro» e «noi». Descrive il condizionamento degli individui, critica le etichette politiche e difende l’importanza di esaminare gli argomenti indipendentemente dalla loro fonte. Ritiene inoltre che imparare la lingua dell’altro aiuti a comprenderne meglio le posizioni. A proposito della guerra in Ucraina e dei rapporti tra Russia ed Europa, Despot propone una lettura molto critica delle scelte occidentali. Afferma che il conflitto ucraino è iniziato nel 2014, cita gli eventi in Bosnia e in Jugoslavia come esempi di narrazioni di guerra contestate e rimprovera ai leader europei di allontanarsi dal dialogo diplomatico. Sostiene che l’Europa viva in una «ipernormalizzazione», cioè in una rappresentazione idealizzata del mondo che non corrisponderebbe più alla realtà, e mette in guardia dall’immagine di un nemico usata per alimentare la paura e giustificare le spese per gli armamenti. Le sue interpretazioni geopolitiche e le sue affermazioni controverse sono presentate come posizioni personali, non come fatti accertati dall’intervista. Il dialogo affronta anche il giornalismo come funzione legata alla parola, la pandemia di Covid, gli effetti delle sanzioni e il posto della Russia nella storia culturale europea. In conclusione, Despot riconduce le crisi esterne a una questione più interiore: la nostra capacità di capirci e di riconoscere la realtà. Consiglia Moby Dick, L’abolizione dell’uomo e I fratelli Karamazov.

**Affermazioni chiave:**
- Slobodan Despot si presenta come svizzero di origine serbo-croata e jugoslava, scrittore ed editore. Parla del suo lavoro presso le edizioni L’Âge d’Homme, della direzione delle edizioni Xenia e della sua attività di cronista del presente. [s3] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot dice di dedicarsi in particolare, dal 2015 e soprattutto dal 2020, a L’Antipresse, rivista che dirige con una piccola équipe. La descrive come un progetto che cerca di interpretare gli eventi in diversi ambiti, con una forte componente letteraria. [s5] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot descrive l’approccio di L’Antipresse come marginale perché mette al centro della comprensione del mondo l’essere umano, protagonista e testimone della propria epoca. Contrappone questo approccio a una visione che ridurrebbe la persona alle sole funzioni o ai propri organi. [s6] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot accosta le teorie della propaganda associate a Tchakhotine e Bernays: si baserebbero su stimoli legati a ricompense o punizioni. A suo avviso, una volta appreso il comportamento, il contenuto politico del messaggio diventa secondario rispetto al condizionamento. [s36] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot distingue la valutazione delle competenze di un responsabile dall’approvazione della sua politica. Cita Sergueï Lavrov, S. Jaishankar e Wang Yi per illustrare quella che considera padronanza delle questioni, del ragionamento e delle lingue. [s54] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot ritiene che capire la lingua dell’interlocutore sia un vantaggio in diplomazia, anche quando ci si esprime tramite un interprete. Dice, in particolare, che capire il russo può permettere di seguire le parole prima della traduzione. [s55] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot descrive l’etichettamento come una tecnica che riduce una realtà complessa a categorie semplici. Secondo lui, chi diffonde una narrazione può raggruppare individui sotto un’unica etichetta e poi presentare quel gruppo come omogeneo. [s94] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot afferma che, nelle società moderne, alcuni si arrogano il monopolio della parola pubblica, mentre altri pensano di non averne diritto. Collega questa distinzione, in Francia, ai modi di parlare e agli accenti interpretati socialmente. [s107] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot collega il progetto di Thinkerview all’esperienza di L’Antipresse: dice di aver previsto il bisogno di canali riservati o semiriservati. Sostiene che esprimersi liberamente non sia mai stato del tutto gratuito. [s123] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot colloca l’inizio della guerra in Ucraina nel 2014, non nel 2022. Costruisce poi un’analogia ipotetica con un potere rovesciato e una popolazione discriminata per spiegare la sua lettura degli eventi. [s127] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot definisce la diplomazia come l’arte di parlare con un interlocutore i cui interessi e la cui visione differiscono dai propri. Secondo lui, quando la diplomazia si ferma, le parole cedono il posto alle armi. [s156] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot ritiene che le professioni basate sull’uso della parola abbiano una dimensione sacerdotale. Distingue tuttavia questa funzione sociale dal giornalismo come carriera professionale e ritiene che quest’ultima sia compromessa nelle condizioni attuali. [s210] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot spiega di non voler imporre il proprio ego o le proprie opinioni, ma di voler far progredire la comprensione di un argomento. Ritiene che le interruzioni e gli slogan dicano più sulla persona che li usa che sul merito del dibattito. [s359] — Slobodan Despot

**Lezioni:**
- Slobodan Despot distingue la diffusione di una tesi, che riconduce al senso etimologico di «propaganda», dal raccontare deliberatamente una falsità, che chiama disinformazione. Questa distinzione, da sola, non permette di stabilire se il contenuto propagato sia vero. [s847] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot rimprovera ai discorsi di classificare un messaggio in base alla sua provenienza anziché esaminare ciò che dice. Applica questa critica alle accuse e alle sanzioni di cui parla nell’intervista; gli esempi e la loro interpretazione restano suoi. [s138] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot sostiene che alcuni europei non sarebbero soltanto poco disposti a capire la Russia, ma mostrerebbero la volontà di non sapere nulla. Cita a titolo di esempio la sua affermazione secondo cui diplomatici europei lasciano la sala quando prende la parola un diplomatico russo. [s146] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot dice che L’Antipresse ha pubblicato una rettifica dopo che era stato ingannato da un’intelligenza artificiale. Spiega che la correzione è uscita la settimana successiva, poiché la rivista viene pubblicata una volta a settimana. [s852] — Slobodan Despot

**Domande & risposte:**
- Q: Chi è Slobodan Despot?
  A: Slobodan Despot si presenta come scrittore ed editore svizzero di origine serbo-croata e jugoslava. Ha lavorato presso le edizioni L’Âge d’Homme, diretto le edizioni Xenia e dirige L’Antipresse. [s3]
- Q: Che cos’è L’Antipresse?
  A: Slobodan Despot descrive L’Antipresse come una rivista settimanale che dirige con una piccola équipe. Cerca di dare un senso all’attualità attraverso approcci filosofici, geopolitici, psicologici e culturali. [s6]
- Q: Che cosa significa «psyops» secondo l’ospite?
  A: Slobodan Despot risponde che una psyops consiste nel far credere alle persone cose che non sono reali. [s845]
- Q: Quali libri consiglia Slobodan Despot?
  A: Slobodan Despot consiglia Moby Dick di Herman Melville, L’abolizione dell’uomo di C. S. Lewis e I fratelli Karamazov di Dostoevskij. [s888]

Versioni linguistiche: https://podvisio.com/demo/thinkerview/episode/episode-1/it

#### Español (es)

**Resumen:** En este episodio de Thinkerview, el presentador, cuya identidad no se confirma en la transcripción, recibe a Slobodan Despot, escritor y editor suizo de origen serbocroata. Despot presenta su trayectoria en el mundo editorial, sus novelas sobre la guerra en Yugoslavia y la amenaza nuclear, así como L’Antipresse, revista semanal que dirige. La conversación se centra principalmente en la propaganda y en cómo, según él, los Estados y los medios reducen realidades complejas a relatos opuestos entre «ellos» y «nosotros». Describe el condicionamiento de las personas, critica las etiquetas políticas y defiende la importancia de examinar los argumentos con independencia de su procedencia. También considera que aprender el idioma del otro ayuda a comprender mejor sus posturas. Sobre la guerra en Ucrania y las relaciones entre Rusia y Europa, Despot ofrece una lectura muy crítica de las decisiones occidentales. Afirma que el conflicto ucraniano empezó en 2014, menciona los acontecimientos de Bosnia y Yugoslavia como ejemplos de relatos de guerra controvertidos y reprocha a los dirigentes europeos que se aparten del diálogo diplomático. Sostiene que Europa vive en una «hipernormalización», es decir, una representación idealizada del mundo que ya no correspondería a la realidad, y advierte sobre la imagen de un enemigo utilizada para alimentar el miedo y justificar el gasto en armamento. Sus interpretaciones geopolíticas y afirmaciones controvertidas se presentan como sus propias posturas, no como hechos establecidos por la entrevista. La conversación también aborda el periodismo como una función vinculada a la palabra, la pandemia de Covid, los efectos de las sanciones y el lugar de Rusia en la historia cultural europea. Para concluir, Despot remite las crisis externas a una cuestión más interior: nuestra capacidad para comprendernos y reconocer la realidad. Recomienda Moby Dick, La abolición del hombre y Los hermanos Karamázov.

**Afirmaciones clave:**
- Slobodan Despot se presenta como suizo de origen serbocroata y yugoslavo, escritor y editor. Habla de su trabajo en la editorial L’Âge d’Homme, de la dirección de las ediciones Xenia y de su labor como cronista de la actualidad. [s3] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot dice que desde 2015, y sobre todo desde 2020, se dedica especialmente a L’Antipresse, revista que dirige con un pequeño equipo. La describe como un proyecto que busca interpretar los acontecimientos en diversos ámbitos, con una marcada dimensión literaria. [s5] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot describe el enfoque de L’Antipresse como marginal porque sitúa al ser humano en el centro de la comprensión del mundo, como protagonista y testigo de su época. Contrapone este enfoque a una visión que reduciría a la persona a sus funciones o a sus órganos. [s6] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot relaciona las teorías de la propaganda asociadas a Tchakhotine y Bernays: se basarían en estímulos vinculados a recompensas o castigos. A su juicio, una vez adquirido el comportamiento, el contenido político del mensaje pasa a ser secundario frente al condicionamiento. [s36] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot distingue entre evaluar la competencia de un responsable y aprobar su política. Menciona a Serguéi Lavrov, S. Jaishankar y Wang Yi como ejemplos de lo que considera dominio de los temas, capacidad de razonamiento y conocimiento de idiomas. [s54] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot considera que comprender el idioma de un interlocutor es una ventaja diplomática, incluso cuando uno se expresa mediante un intérprete. Dice, en particular, que entender ruso permite seguir lo que se dice antes de que se traduzca. [s55] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot describe el etiquetado como una técnica que reduce una realidad compleja a categorías sencillas. Según él, quien difunde un relato puede agrupar a personas bajo una misma etiqueta y luego presentar a ese grupo como homogéneo. [s94] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot afirma que, en las sociedades modernas, algunas personas se arrogan el monopolio de la palabra pública, mientras que otras creen no tener derecho a ella. Relaciona esta distinción, en Francia, con formas de hablar y acentos interpretados socialmente. [s107] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot relaciona el proyecto de Thinkerview con la experiencia de L’Antipresse: dice que anticipó la necesidad de canales confidenciales o semicofidenciales. Sostiene que expresarse libremente nunca ha sido completamente gratis. [s123] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot sitúa el comienzo de la guerra en Ucrania en 2014, no en 2022. Después plantea una analogía hipotética con un poder derrocado y una población discriminada para explicar su lectura de los acontecimientos. [s127] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot define la diplomacia como el arte de hablar con un interlocutor cuyos intereses y visión difieren de los propios. Según él, cuando la diplomacia se detiene, las palabras ceden su lugar a las armas. [s156] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot considera que las profesiones basadas en el uso de la palabra tienen una dimensión sacerdotal. Sin embargo, distingue esa función social del periodismo como carrera profesional y estima que esta última está comprometida en las condiciones actuales. [s210] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot explica que no busca imponer su ego ni sus opiniones, sino hacer avanzar la comprensión de un tema. Considera que las interrupciones y los eslóganes dicen más sobre quien los emplea que sobre el fondo del debate. [s359] — Slobodan Despot

**Aprendizajes:**
- Slobodan Despot distingue la difusión de una tesis, que relaciona con el sentido etimológico de «propaganda», de contar deliberadamente una falsedad, que denomina desinformación. Esta distinción, por sí sola, no permite determinar si el contenido difundido es verdadero. [s847] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot reprocha a ciertos discursos que clasifiquen un mensaje según su procedencia en lugar de examinar lo que dice. Aplica esta crítica a las acusaciones y sanciones que menciona en la entrevista; sus ejemplos y su interpretación siguen siendo suyos. [s138] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot plantea que algunos europeos no solo carecerían de voluntad de comprender a Rusia, sino que mostrarían una voluntad de no saber nada. Como ilustración, cita su afirmación de que diplomáticos europeos abandonan la sala cuando toma la palabra un diplomático ruso. [s146] — Slobodan Despot
- Slobodan Despot dice que L’Antipresse publicó una corrección después de que una inteligencia artificial lo engañara. Explica que la rectificación apareció la semana siguiente, ya que la revista se publica una vez por semana. [s852] — Slobodan Despot

**Preguntas & respuestas:**
- Q: ¿Quién es Slobodan Despot?
  A: Slobodan Despot se presenta como escritor y editor suizo de origen serbocroata y yugoslavo. Trabajó en la editorial L’Âge d’Homme, dirigió las ediciones Xenia y dirige L’Antipresse. [s3]
- Q: ¿Qué es L’Antipresse?
  A: Slobodan Despot describe L’Antipresse como una revista semanal que dirige con un pequeño equipo. Busca dar sentido a la actualidad mediante enfoques filosóficos, geopolíticos, psicológicos y culturales. [s6]
- Q: ¿Qué significa «psyops» según el invitado?
  A: Slobodan Despot responde que una psyops consiste en hacer creer a la gente cosas que no son reales. [s845]
- Q: ¿Qué libros recomienda Slobodan Despot?
  A: Slobodan Despot recomienda Moby Dick, de Herman Melville; La abolición del hombre, de C. S. Lewis; y Los hermanos Karamázov, de Dostoievski. [s888]

Versiones lingüísticas: https://podvisio.com/demo/thinkerview/episode/episode-1/es

### Charles Alloncle : La mafia de l’audiovisuel public ?

- Published: 2026-10-07
- Duration: 148 min
- Original language: fr
- Participants: Charles Alloncle (guest)

#### Deutsch (de)

**Zusammenfassung:** In dieser Folge von Thinkerview blickt der Abgeordnete Charles Alloncle, Abgeordneter des Départements Hérault und ehemaliger Berichterstatter der Untersuchungskommission zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk, auf sechs Monate parlamentarischer Arbeit, sein Buch und die Spannungen rund um die Untersuchung zurück. Er erklärt, die Kosten, Verträge, Margen der Produktionsfirmen und die Verwendung öffentlicher Gelder prüfen gewollt zu haben. Insbesondere kritisiert er die Beauftragung privater Produzenten, seiner Ansicht nach unzureichende Kontrollen und Regelungen, durch die bestimmte Sendungen als kulturelle Werke statt als öffentliche Aufträge behandelt werden könnten. Die im Gespräch genannten Zahlen und Vorwürfe werden als seine Aussagen wiedergegeben und hier nicht unabhängig verifiziert. Alloncle schildert Widerstand gegen die Einsetzung der Kommission, eine äußerst knappe Abstimmung über den Bericht und die Weigerung, bestimmte Dokumente herauszugeben. Er behauptet außerdem, Drohungen, Medienkampagnen und eine Verletzung seiner Privatsphäre erlebt zu haben, und berichtet, vertrauliche Informationen von Personen erhalten zu haben, die sich als Angehörige der Nachrichtendienste ausgegeben hätten. Der Moderator fordert ihn auf, Beweise von Verdachtsmomenten zu unterscheiden und auf Einwände einzugehen, insbesondere zu Medienberichterstattung, ARCOM und der Unabhängigkeit der Institutionen. Alloncle befürwortet eine Trennung zwischen der Ernennung und der Kontrolle der Führungskräfte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und fordert mehr Pluralismus. Das Gespräch weitet sich auf repräsentative Demokratie, Untersuchungskommissionen, Abstimmungen in der Nationalversammlung, Staatsverschuldung, Bildung und Schülerproteste aus. Alloncle kritisiert Forderungen, die er für wenig überzeugend hält, verurteilt aber zugleich Gewalt und bestimmte Fälle von Polizeigewalt. Er plädiert für mehr direkte Demokratie, insbesondere durch Referenden, und spricht schließlich über seinen Wahlkreis im Hérault, Traditionen der Camargue sowie die lokalen Auswirkungen von Versalzung und steigendem Meeresspiegel. Die Fragen des Moderators werden Alloncle nicht zugeschrieben.

**Kernaussagen:**
- Charles Alloncle stellt sich als Abgeordneter des Départements Hérault, ehemaliger Unternehmer im Onlinebanking und Mitglied der UDR vor. Er sagt, er sei Berichterstatter einer Untersuchungskommission zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk gewesen, die ihn etwa sechs Monate beschäftigt habe. [s5] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle behauptet, die Kommission sei beinahe nicht eingesetzt worden, weil mehrere Fraktionen dagegen gestimmt hätten. Seiner Aussage nach habe die Kritik an seiner Arbeit schon vor Beginn der Anhörungen eingesetzt. [s15] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle sagt, die Kommission habe Kosten, Margen und Vergütung der Produzenten von Sendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks untersuchen wollen. Er berichtet, diese Forderungen nach Transparenz seien als Angriff auf den Rechtsstaat bezeichnet worden. [s16] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle beschreibt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als eine Institution, die zuvor nur selten Gegenstand parlamentarischer Untersuchungen gewesen sei. Er sagt, er habe Verträge, Margen und die Personen, die davon profitierten, prüfen wollen. [s18] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle vertritt die Auffassung, dass das Geschäftsgeheimnis den Fragen einer Untersuchungskommission nicht entgegengehalten werden könne. Seiner Ansicht nach könnten nur bestimmte Bereiche mit Bezug zur nationalen Sicherheit solchen Anfragen entgegenstehen. [s30] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle beziffert die Gesamtkosten von N’oubliez pas les paroles über zehn Jahre auf 250 Millionen Euro und stellt dabei klar, dass dies nicht allein Naguis Vergütung sei. Diese beziffert er auf 2 500 Euro pro dreißigminütiger Sendung und sagt, die Folgen könnten blockweise aufgezeichnet werden. [s36] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle gibt an, France Télévisions verfüge über ein Jahresbudget von 2,5 Milliarden Euro und beschäftige 9 000 Mitarbeitende. Seiner Aussage nach fließe etwa eine Milliarde an private Produktionsfirmen. [s43] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle sagt, er habe Abweichungen zwischen den in bestimmten Kostenvoranschlägen vorgesehenen und den tatsächlich erzielten Margen festgestellt. Er behauptet, France Télévisions habe in einem Fall keine Erstattung von Prüfungskosten verlangt, obwohl die Abweichung den vertraglichen Schwellenwert überschritten haben soll. [s46] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle vertritt die Auffassung, dass die üblichen Wettbewerbsregeln für Programme, die er als kulturelle Werke beschreibt, nicht gelten. Er bringt dies mit mehrjährigen Verträgen und einer unzureichenden Kontrolle der Margen in Verbindung. [s48] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle sagt, der Bericht sei mit einer Stimme Mehrheit angenommen worden. Seiner Erklärung zufolge hätte eine Ablehnung dazu geführt, dass die Videos und Protokolle der Anhörungen verschwunden wären. [s49] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle beschreibt die sechs Monate in der Kommission als Ernüchterung über das Funktionieren der repräsentativen Demokratie. Er wirft einigen Verantwortlichen vor, Netzwerkinteressen zu schützen, statt den Wählerinnen und Wählern Rechenschaft abzulegen. [s51] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle berichtet, er habe den Schriftwechsel zwischen France Télévisions und dem Rechnungshof angefordert, nachdem er einen Verantwortlichen zu einer möglichen Verschiebung eines Berichts befragt hatte. Seiner Aussage nach hätten beide Institutionen die angeforderten Dokumente nicht herausgegeben. [s65] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle behauptet, mehrere Medien hätten eine gegen Ipsos gerichtete Anzeige so dargestellt, als richte sie sich gegen ihn persönlich. Er sagt, das Verfahren sei später eingestellt worden, und wirft dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor, über diesen Ausgang nicht berichtet zu haben. [s133] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle meint, der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen lassen und Ideen vermitteln, die sein Publikum nicht von sich aus konsumiert. Er stellt diesen Auftrag als Antwort auf Polarisierung und algorithmisch verstärkte Filterblasen dar. [s270] — Charles Alloncle

**Learnings:**
- Charles Alloncle erinnert daran, dass Untersuchungskommissionen seiner Ansicht nach dazu dienen, öffentliche Politik zu bewerten und das Handeln der Regierung zu kontrollieren. Er verbindet diese Aufgabe mit den verfassungsmäßigen Befugnissen des Parlaments. [s92] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle erklärt, dass die vor einer Kommission angehörten Personen schwören, die Wahrheit zu sagen. Er erwähnt strafrechtliche Sanktionen, die seiner Ansicht nach bei Lügen oder bewusstem Schweigen vor einer Kommission drohen. [s58] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle sagt, er habe die erhaltenen Informationen gegengeprüft, unter anderem um auszuschließen, dass ein Wettbewerber Informationen lieferte, um einen Produzenten oder Moderator zu diskreditieren. Er bezeichnet diese Überprüfung als wesentlich für seine Arbeit als Berichterstatter. [s181] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle beschreibt einen Medienkonsum, der sich zunehmend nach politischen Vorlieben richte. Seiner Ansicht nach verstärken algorithmische Empfehlungen diese Aufteilung, indem sie den Nutzern vertraute Inhalte vorschlagen. [s269] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle schlägt vor, die Ernennung der Führungskräfte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks von der Kontrolle ihrer Arbeit zu trennen. Seiner Meinung nach entsteht ein institutionelles Kohärenzproblem, wenn beide Aufgaben derselben Behörde übertragen werden. [s259] — Charles Alloncle

**Fragen & Antworten:**
- Q: Wer ist Charles Alloncle in dieser Folge?
  A: Charles Alloncle wird als Abgeordneter des Départements Hérault, Mitglied der UDR und ehemaliger Berichterstatter der Untersuchungskommission zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk vorgestellt. Er berichtet außerdem, Unternehmer im Onlinebanking gewesen zu sein. [s5]
- Q: Worum ging es bei der Untersuchungskommission?
  A: Charles Alloncle sagt, sie habe den öffentlich-rechtlichen Rundfunk untersuchen sollen, insbesondere seine Kosten, die Margen der Produzenten und die Verträge für Sendungen. [s16]
- Q: Welchen Vorschlag macht Alloncle zu ARCOM?
  A: Charles Alloncle schlägt vor, die Ernennung der Führungskräfte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks von der Kontrolle ihrer Pflichten zu trennen. [s259]
- Q: Was sagt Alloncle, habe er zur Überprüfung der erhaltenen Informationen getan?
  A: Charles Alloncle sagt, er habe Zahlen und Daten gegengeprüft, um nicht von interessierten Quellen, insbesondere privaten Wettbewerbern, manipuliert zu werden. [s180]
- Q: Was schlägt Alloncle vor, um die direkte Demokratie zu stärken?
  A: Charles Alloncle möchte den Rückgriff auf Referenden, insbesondere das Bürgerreferendum, ausweiten, um den Bürgerinnen und Bürgern einen Teil der Entscheidungsmacht zurückzugeben. [s426]
- Q: Welche Bücher empfiehlt Charles Alloncle?
  A: Charles Alloncle empfiehlt insbesondere Leurs enfants après eux und Connemara von Nicolas Mathieu. In seinem literarischen Pantheon nennt er außerdem Michel Houellebecq und Emmanuel Carrère. [s506]

Sprachversionen: https://podvisio.com/demo/thinkerview/episode/episode-2/de

#### English (en)

**Summary:** In this episode of Thinkerview, MP Charles Alloncle, representative for Hérault and former rapporteur of the inquiry commission on public broadcasting, looks back on six months of parliamentary work, his book and the tensions surrounding the inquiry. He explains that he wanted to examine costs, contracts, production companies’ margins and the use of public money. He criticizes, in particular, the use of private producers, what he considers insufficient oversight, and rules that allow some programmes to be treated as cultural works rather than public contracts. The figures and accusations made in the interview are presented as his statements, not as facts independently verified here. Alloncle describes opposition to setting up the commission, the report passing by a narrow margin, and refusals to provide certain documents. He also says he faced threats, media campaigns and an invasion of his privacy, and recounts receiving confidential information from people claiming to be from the intelligence services. The host presses him to distinguish evidence from suspicions and to respond to objections, particularly concerning media coverage, ARCOM and the independence of institutions. Alloncle argues for separating the appointment and oversight of public broadcasting executives and calls for greater pluralism. The conversation broadens to representative democracy, inquiry commissions, votes in the National Assembly, debt, education and student mobilizations. Alloncle criticizes demands he considers unconvincing, while condemning violence and some instances of misconduct. He advocates more direct democracy, particularly through referendums, and finally discusses his constituency in Hérault, Camargue traditions, and the local effects of salinization and rising waters. The host’s questions are not attributed to Alloncle.

**Key statements:**
- Charles Alloncle describes himself as an MP for Hérault, a former online banking entrepreneur and a member of the UDR. He says he served as rapporteur for an inquiry commission on public broadcasting, which occupied him for about six months. [s5] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle says the commission nearly was not created because several groups voted against it. According to him, criticism of his work had begun before the hearings started. [s15] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle says the commission wanted to study the costs, margins and remuneration of producers of public-service programmes. He reports that these requests for transparency were described as an attack on the rule of law. [s16] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle describes public broadcasting as an institution that had previously received little scrutiny from parliamentary inquiries. He says he wanted to examine the contracts, margins and people who benefit from them. [s18] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle argues that business secrecy cannot be invoked in response to an inquiry commission’s questions. He says that, in his view, only certain categories relating to national security can prevent such requests from being answered. [s30] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle puts the total cost of N’oubliez pas les paroles over ten years at €250 million, while clarifying that this is not Nagui’s remuneration alone. He puts Nagui’s remuneration at €2,500 per 30-minute episode and says episodes can be recorded in batches. [s36] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle says France Télévisions has an annual budget of €2.5 billion and 9,000 employees. He claims that about one billion is spent on private production companies. [s43] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle says he found discrepancies between the margins specified in some estimates and those actually achieved. He claims that France Télévisions did not seek reimbursement of audit costs in a case where the discrepancy allegedly exceeded the contractual threshold. [s46] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle argues that the usual competitive tendering rules do not apply to programmes he describes as cultural works. He links this situation to multi-year contracts and insufficient monitoring of margins. [s48] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle says the report was adopted by a single vote. He explains that, in his view, rejecting it would have led to the disappearance of videos and records of the hearings. [s49] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle describes the six months of commission work as disillusioning about the way representative democracy operates. He accuses some officials of protecting network interests rather than answering to voters. [s51] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle recounts asking for correspondence between France Télévisions and the Court of Audit after questioning an official about a possible postponement of a report. He says both institutions refused to provide the requested documents. [s65] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle says several media outlets reported a complaint concerning Ipsos as if it targeted him personally. He says the complaint was subsequently closed without further action and criticizes public broadcasting for not reporting that outcome. [s133] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle believes public broadcasting should bring opposing views into conversation and give airtime to ideas its audiences do not encounter spontaneously. He presents this mission as a response to polarization and algorithmic bubbles. [s270] — Charles Alloncle

**Learnings:**
- Charles Alloncle says inquiry commissions serve, in his view, to evaluate public policies and oversee government action. He connects this role to Parliament’s constitutional powers. [s92] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle explains that people testifying before a commission swear to tell the truth. He mentions the criminal penalties he associates with lying or deliberately remaining silent before a commission. [s58] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle says he cross-checked the information he received, in particular to rule out the possibility that it had come from a competitor seeking to discredit a producer or presenter. He presents this verification as essential to his work as rapporteur. [s181] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle describes media consumption as increasingly organized around political preferences. He believes algorithmic recommendations reinforce this segmentation by offering users familiar content. [s269] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle proposes separating the appointment of public broadcasting executives from oversight of their actions. He considers assigning both functions to the same authority an institutional inconsistency. [s259] — Charles Alloncle

**Questions & answers:**
- Q: Who is Charles Alloncle in this episode?
  A: Charles Alloncle is presented as an MP for Hérault, a member of the UDR and former rapporteur of the inquiry commission on public broadcasting. He also says he was an entrepreneur in online banking. [s5]
- Q: What was the inquiry commission’s purpose?
  A: Charles Alloncle says it was meant to examine public broadcasting, including its costs, producers’ margins and contracts for programmes. [s16]
- Q: What proposal does Alloncle make concerning ARCOM?
  A: Charles Alloncle proposes separating the appointment of public broadcasting executives from oversight of their obligations. [s259]
- Q: What does Alloncle say he did to verify the information he received?
  A: Charles Alloncle says he cross-checked figures and data to avoid being manipulated by sources with vested interests, including private competitors. [s180]
- Q: What does Alloncle propose to expand direct democracy?
  A: Charles Alloncle wants to expand the use of referendums, particularly citizen-initiated referendums, to give citizens back some decision-making power. [s426]
- Q: Which books does Charles Alloncle recommend?
  A: Charles Alloncle recommends, in particular, Leurs enfants après eux and Connemara by Nicolas Mathieu. He also mentions Michel Houellebecq and Emmanuel Carrère among his literary favourites. [s506]

Language versions: https://podvisio.com/demo/thinkerview/episode/episode-2/en

#### Français (fr)

**Résumé:** Dans cet épisode de Thinkerview, le député Charles Alloncle, député de l’Hérault et ancien rapporteur de la commission d’enquête sur l’audiovisuel public, revient sur six mois de travaux parlementaires, sur son livre et sur les tensions qui ont entouré l’enquête. Il explique avoir voulu examiner les coûts, les contrats, les marges des sociétés de production et l’usage de l’argent public. Il critique notamment le recours à des producteurs privés, l’absence selon lui de contrôles suffisants et les règles qui permettraient de traiter certains programmes comme des œuvres culturelles plutôt que comme des marchés publics. Les chiffres et les accusations avancés dans l’entretien sont présentés comme ses déclarations, et non comme des faits vérifiés indépendamment ici. Alloncle décrit des oppositions à la création de la commission, un vote du rapport acquis de justesse et des refus de communiquer certains documents. Il affirme aussi avoir subi des menaces, des campagnes médiatiques et une atteinte à sa vie privée, et raconte avoir reçu des informations confidentielles de personnes se présentant comme issues des services de renseignement. L’animateur le pousse à distinguer les preuves des soupçons et à répondre aux objections, notamment sur la couverture médiatique, l’ARCOM et l’indépendance des institutions. Alloncle défend une séparation entre nomination et contrôle des dirigeants de l’audiovisuel public et demande davantage de pluralisme. La conversation s’élargit à la démocratie représentative, aux commissions d’enquête, aux votes à l’Assemblée, à la dette, à l’éducation et aux mobilisations lycéennes. Alloncle critique les revendications qu’il juge peu convaincantes, tout en condamnant les violences et certaines bavures. Il plaide pour davantage de démocratie directe, notamment par le référendum, et évoque enfin sa circonscription dans l’Hérault, les traditions camarguaises et les effets locaux de la salinisation et de la montée des eaux. Les questions de l’animateur ne sont pas attribuées à Alloncle.

**Déclarations clés:**
- Charles Alloncle se présente comme député de l’Hérault, ancien entrepreneur dans la banque en ligne et membre de l’UDR. Il dit avoir été rapporteur d’une commission d’enquête sur l’audiovisuel public qui l’a occupé environ six mois. [s5] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle affirme que la commission a failli ne pas être créée, car plusieurs groupes ont voté contre. Selon lui, les critiques de son travail avaient commencé avant le début des auditions. [s15] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle dit que la commission voulait étudier les coûts, les marges et la rémunération des producteurs d’émissions du service public. Il rapporte que ces demandes de transparence ont été qualifiées d’attaque contre l’État de droit. [s16] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle décrit l’audiovisuel public comme une institution jusque-là peu éclairée par les enquêtes parlementaires. Il dit avoir voulu examiner les contrats, les marges et les personnes qui en bénéficient. [s18] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle soutient que le secret des affaires ne peut pas être opposé aux questions d’une commission d’enquête. Il précise que, selon lui, seules certaines catégories liées à la sécurité nationale peuvent faire obstacle à ces demandes. [s30] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle avance un coût total de 250 millions d’euros pour N’oubliez pas les paroles sur dix ans, tout en précisant qu’il ne s’agit pas de la rémunération de Nagui seul. Il chiffre cette rémunération à 2 500 euros par émission de trente minutes et dit que les épisodes peuvent être enregistrés par lots. [s36] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle indique que France Télévisions dispose d’un budget annuel de 2,5 milliards d’euros et compte 9 000 salariés. Il affirme qu’environ un milliard est consacré à des sociétés de production privées. [s43] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle dit avoir constaté des écarts entre les marges prévues dans certains devis et celles réalisées. Il affirme que France Télévisions n’a pas demandé le remboursement de frais d’audit dans un cas où l’écart aurait dépassé le seuil contractuel. [s46] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle soutient que les règles habituelles de mise en concurrence ne s’appliquent pas aux programmes qu’il décrit comme des œuvres culturelles. Il associe cette situation à des contrats pluriannuels et à un contrôle insuffisant des marges. [s48] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle dit que le rapport a été adopté à une voix près. Il explique qu’une censure aurait, selon lui, entraîné la disparition des vidéos et comptes rendus des auditions. [s49] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle décrit les six mois de commission comme une désillusion sur le fonctionnement de la démocratie représentative. Il accuse certains responsables de protéger des intérêts de réseau plutôt que de rendre des comptes aux électeurs. [s51] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle raconte avoir demandé les correspondances entre France Télévisions et la Cour des comptes, après avoir interrogé un responsable sur un éventuel report de rapport. Il affirme que les deux institutions ont refusé de transmettre les documents demandés. [s65] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle affirme qu’une plainte visant Ipsos a été présentée par plusieurs médias comme le visant personnellement. Il dit que la plainte a ensuite été classée sans suite et reproche à l’audiovisuel public de ne pas avoir relayé cette issue. [s133] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle estime que l’audiovisuel public devrait confronter des opinions divergentes et faire entendre des idées que ses publics ne consomment pas spontanément. Il présente cette mission comme une réponse à la polarisation et aux bulles algorithmiques. [s270] — Charles Alloncle

**Enseignements:**
- Charles Alloncle rappelle que les commissions d’enquête servent, selon lui, à évaluer les politiques publiques et à contrôler l’action du gouvernement. Il relie cette mission aux prérogatives constitutionnelles du Parlement. [s92] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle explique que les personnes auditionnées en commission prêtent serment de dire la vérité. Il mentionne les sanctions pénales qu’il associe au mensonge ou au silence délibéré devant une commission. [s58] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle dit avoir contre-vérifié les informations obtenues, notamment pour écarter l’hypothèse de renseignements fournis par un concurrent cherchant à discréditer un producteur ou un animateur. Il présente cette vérification comme essentielle dans son travail de rapporteur. [s181] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle décrit une consommation des médias qui s’organise de plus en plus selon les préférences politiques. Il estime que les recommandations algorithmiques renforcent cette segmentation en proposant des contenus familiers aux utilisateurs. [s269] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle propose de dissocier la nomination des dirigeants de l’audiovisuel public du contrôle de leur action. Il considère que confier ces deux fonctions à la même autorité crée un problème de cohérence institutionnelle. [s259] — Charles Alloncle

**Questions & réponses:**
- Q: Qui est Charles Alloncle dans cet épisode?
  A: Charles Alloncle est présenté comme député de l’Hérault, membre de l’UDR et ancien rapporteur de la commission d’enquête sur l’audiovisuel public. Il raconte aussi avoir été entrepreneur dans la banque en ligne. [s5]
- Q: Quel était l’objet de la commission d’enquête?
  A: Charles Alloncle dit qu’elle devait examiner l’audiovisuel public, notamment ses coûts, les marges des producteurs et les contrats passés pour les émissions. [s16]
- Q: Quelle proposition Alloncle formule-t-il pour l’ARCOM?
  A: Charles Alloncle propose de séparer la fonction de nomination des dirigeants de l’audiovisuel public de celle du contrôle de leurs obligations. [s259]
- Q: Que dit Alloncle avoir fait pour vérifier les informations reçues?
  A: Charles Alloncle dit avoir contre-vérifié les chiffres et les données pour éviter d’être manipulé par des sources intéressées, notamment des concurrents privés. [s180]
- Q: Que propose Alloncle pour accroître la démocratie directe?
  A: Charles Alloncle souhaite élargir le recours au référendum, notamment au référendum d’initiative citoyenne, afin de redonner aux citoyens une part du pouvoir de décision. [s426]
- Q: Quels livres Charles Alloncle recommande-t-il?
  A: Charles Alloncle recommande notamment Leurs enfants après eux et Connemara de Nicolas Mathieu. Il cite aussi Michel Houellebecq et Emmanuel Carrère dans son panthéon littéraire. [s506]

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#### Italiano (it)

**Sintesi:** In questo episodio di Thinkerview, il deputato Charles Alloncle, eletto nell’Hérault ed ex relatore della commissione d’inchiesta sull’audiovisivo pubblico, torna su sei mesi di lavori parlamentari, sul suo libro e sulle tensioni che hanno circondato l’inchiesta. Spiega di aver voluto esaminare i costi, i contratti, i margini delle società di produzione e l’uso del denaro pubblico. Critica in particolare il ricorso a produttori privati, la presunta mancanza di controlli sufficienti e le norme che consentirebbero di trattare alcuni programmi come opere culturali anziché come appalti pubblici. Le cifre e le accuse avanzate nell’intervista sono presentate come dichiarazioni di Alloncle, non come fatti qui verificati in modo indipendente. Alloncle descrive le opposizioni alla creazione della commissione, l’approvazione del rapporto per un solo voto e il rifiuto di comunicare alcuni documenti. Afferma inoltre di aver subito minacce, campagne mediatiche e violazioni della propria vita privata, e racconta di aver ricevuto informazioni riservate da persone che si presentavano come appartenenti ai servizi segreti. L’intervistatore lo incalza a distinguere le prove dai sospetti e a rispondere alle obiezioni, in particolare sulla copertura mediatica, sull’ARCOM e sull’indipendenza delle istituzioni. Alloncle difende la separazione tra nomina e controllo dei dirigenti dell’audiovisivo pubblico e chiede più pluralismo. La conversazione si allarga alla democrazia rappresentativa, alle commissioni d’inchiesta, ai voti all’Assemblea, al debito, all’istruzione e alle mobilitazioni degli studenti delle scuole superiori. Alloncle critica le rivendicazioni che giudica poco convincenti, condannando al tempo stesso le violenze e alcuni abusi. Invoca più democrazia diretta, in particolare attraverso il referendum, e infine parla della sua circoscrizione nell’Hérault, delle tradizioni camarguesi e degli effetti locali della salinizzazione e dell’innalzamento del livello del mare. Le domande dell’intervistatore non sono attribuite ad Alloncle.

**Affermazioni chiave:**
- Charles Alloncle si presenta come deputato dell’Hérault, ex imprenditore nel settore dell’online banking e membro dell’UDR. Dice di essere stato relatore di una commissione d’inchiesta sull’audiovisivo pubblico, che lo ha impegnato per circa sei mesi. [s5] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle afferma che la commissione ha rischiato di non essere istituita, perché diversi gruppi hanno votato contro. Secondo lui, le critiche al suo lavoro erano cominciate prima dell’inizio delle audizioni. [s15] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle dice che la commissione voleva studiare i costi, i margini e i compensi dei produttori di programmi del servizio pubblico. Riferisce che tali richieste di trasparenza sono state definite un attacco allo Stato di diritto. [s16] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle descrive l’audiovisivo pubblico come un’istituzione fino ad allora poco indagata dalle commissioni parlamentari. Dice di aver voluto esaminare i contratti, i margini e le persone che ne beneficiano. [s18] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle sostiene che il segreto commerciale non può essere opposto alle richieste di una commissione d’inchiesta. Precisa che, a suo avviso, solo alcune categorie legate alla sicurezza nazionale possono ostacolare tali richieste. [s30] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle indica un costo complessivo di 250 milioni di euro per N’oubliez pas les paroles nell’arco di dieci anni, precisando che non si tratta del solo compenso di Nagui. Stima tale compenso in 2 500 euro per puntata di trenta minuti e dice che gli episodi possono essere registrati in blocco. [s36] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle afferma che France Télévisions dispone di un bilancio annuale di 2,5 miliardi di euro e conta 9 000 dipendenti. Sostiene che circa un miliardo è destinato a società di produzione private. [s43] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle dice di aver riscontrato scostamenti tra i margini previsti in alcuni preventivi e quelli effettivamente realizzati. Sostiene che France Télévisions non abbia chiesto il rimborso delle spese di revisione in un caso in cui lo scostamento avrebbe superato la soglia contrattuale. [s46] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle sostiene che le consuete norme di gara non si applicano ai programmi che descrive come opere culturali. Collega questa situazione ai contratti pluriennali e al controllo insufficiente dei margini. [s48] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle dice che il rapporto è stato approvato per un solo voto. Spiega che una censura avrebbe, a suo avviso, comportato la scomparsa dei video e dei verbali delle audizioni. [s49] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle descrive i sei mesi di commissione come una disillusione riguardo al funzionamento della democrazia rappresentativa. Accusa alcuni responsabili di tutelare interessi di rete invece di rendere conto agli elettori. [s51] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle racconta di aver chiesto la corrispondenza tra France Télévisions e la Corte dei conti, dopo aver chiesto a un responsabile se fosse stato rinviato un rapporto. Afferma che entrambe le istituzioni si sono rifiutate di trasmettere i documenti richiesti. [s65] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle afferma che diversi media hanno presentato una denuncia riguardante Ipsos come se fosse diretta contro di lui personalmente. Dice che la denuncia è stata poi archiviata e rimprovera all’audiovisivo pubblico di non aver dato notizia dell’esito. [s133] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle ritiene che l’audiovisivo pubblico dovrebbe mettere a confronto opinioni divergenti e dare spazio a idee che il suo pubblico non consuma spontaneamente. Presenta questa missione come una risposta alla polarizzazione e alle bolle algoritmiche. [s270] — Charles Alloncle

**Lezioni:**
- Charles Alloncle ricorda che, secondo lui, le commissioni d’inchiesta servono a valutare le politiche pubbliche e a controllare l’azione del governo. Collega questa missione alle prerogative costituzionali del Parlamento. [s92] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle spiega che le persone ascoltate in commissione prestano giuramento di dire la verità. Menziona le sanzioni penali che associa alla menzogna o al silenzio deliberato davanti a una commissione. [s58] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle dice di aver verificato a sua volta le informazioni ricevute, anche per escludere l’ipotesi che fossero state fornite da un concorrente intenzionato a screditare un produttore o un presentatore. Presenta questa verifica come essenziale nel suo lavoro di relatore. [s181] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle descrive un consumo dei media sempre più organizzato in base alle preferenze politiche. Ritiene che i suggerimenti algoritmici rafforzino questa segmentazione, proponendo agli utenti contenuti familiari. [s269] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle propone di separare la nomina dei dirigenti dell’audiovisivo pubblico dal controllo della loro attività. Ritiene che affidare entrambe le funzioni alla stessa autorità crei un problema di coerenza istituzionale. [s259] — Charles Alloncle

**Domande & risposte:**
- Q: Chi è Charles Alloncle in questo episodio?
  A: Charles Alloncle è presentato come deputato dell’Hérault, membro dell’UDR ed ex relatore della commissione d’inchiesta sull’audiovisivo pubblico. Racconta inoltre di essere stato imprenditore nel settore dell’online banking. [s5]
- Q: Qual era l’oggetto della commissione d’inchiesta?
  A: Charles Alloncle dice che doveva esaminare l’audiovisivo pubblico, in particolare i costi, i margini dei produttori e i contratti stipulati per i programmi. [s16]
- Q: Quale proposta formula Alloncle per l’ARCOM?
  A: Charles Alloncle propone di separare la funzione di nomina dei dirigenti dell’audiovisivo pubblico da quella di controllo dei loro obblighi. [s259]
- Q: Che cosa dice di aver fatto Alloncle per verificare le informazioni ricevute?
  A: Charles Alloncle dice di aver verificato a sua volta cifre e dati per evitare di essere manipolato da fonti interessate, in particolare da concorrenti privati. [s180]
- Q: Che cosa propone Alloncle per rafforzare la democrazia diretta?
  A: Charles Alloncle vuole ampliare il ricorso al referendum, in particolare al referendum d’iniziativa cittadina, per restituire ai cittadini una parte del potere decisionale. [s426]
- Q: Quali libri consiglia Charles Alloncle?
  A: Charles Alloncle consiglia in particolare Leurs enfants après eux e Connemara di Nicolas Mathieu. Cita anche Michel Houellebecq ed Emmanuel Carrère nel suo pantheon letterario. [s506]

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#### Español (es)

**Resumen:** En este episodio de Thinkerview, el diputado Charles Alloncle, diputado por Hérault y antiguo ponente de la comisión de investigación sobre el audiovisual público, repasa seis meses de trabajo parlamentario, su libro y las tensiones que rodearon la investigación. Explica que quiso examinar los costes, los contratos, los márgenes de las productoras y el uso del dinero público. Critica, en particular, el recurso a productores privados, la falta, a su juicio, de controles suficientes y las normas que permitirían tratar algunos programas como obras culturales en lugar de como contratos públicos. Las cifras y acusaciones formuladas en la entrevista se presentan como declaraciones suyas y no como hechos verificados independientemente aquí. Alloncle describe la oposición a la creación de la comisión, la aprobación del informe por un margen muy estrecho y las negativas a comunicar ciertos documentos. También afirma haber sufrido amenazas, campañas mediáticas y una intromisión en su vida privada, y cuenta que recibió información confidencial de personas que decían proceder de los servicios de inteligencia. El presentador le insta a distinguir las pruebas de las sospechas y a responder a las objeciones, en particular sobre la cobertura mediática, la ARCOM y la independencia de las instituciones. Alloncle defiende separar el nombramiento y el control de los directivos del audiovisual público y reclama más pluralismo. La conversación se amplía a la democracia representativa, las comisiones de investigación, las votaciones en la Asamblea, la deuda, la educación y las movilizaciones de estudiantes de secundaria. Alloncle critica reivindicaciones que considera poco convincentes, aunque condena la violencia y algunos abusos policiales. Aboga por una mayor democracia directa, especialmente mediante el referéndum, y finalmente habla de su circunscripción en Hérault, las tradiciones camarguesas y los efectos locales de la salinización y la subida del nivel del mar. Las preguntas del presentador no se atribuyen a Alloncle.

**Afirmaciones clave:**
- Charles Alloncle se presenta como diputado por Hérault, antiguo empresario de banca en línea y miembro de la UDR. Dice que fue ponente de una comisión de investigación sobre el audiovisual público, que le ocupó unos seis meses. [s5] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle afirma que la comisión estuvo a punto de no crearse porque varios grupos votaron en contra. Según él, las críticas a su trabajo comenzaron antes de que empezaran las audiencias. [s15] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle dice que la comisión quería estudiar los costes, los márgenes y la remuneración de los productores de programas del servicio público. Cuenta que esas peticiones de transparencia fueron calificadas de ataque al Estado de derecho. [s16] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle describe el audiovisual público como una institución que hasta entonces había recibido poca atención de las investigaciones parlamentarias. Dice que quiso examinar los contratos, los márgenes y quiénes se beneficiaban de ellos. [s18] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle sostiene que no se puede oponer el secreto empresarial a las preguntas de una comisión de investigación. Precisa que, según él, solo ciertas categorías relacionadas con la seguridad nacional pueden impedir esas solicitudes. [s30] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle cifra en 250 millones de euros el coste total de N’oubliez pas les paroles durante diez años, y precisa que no se trata únicamente de la remuneración de Nagui. Calcula esta última en 2 500 euros por programa de treinta minutos y dice que los episodios pueden grabarse en tandas. [s36] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle indica que France Télévisions dispone de un presupuesto anual de 2,5 mil millones de euros y cuenta con 9 000 empleados. Afirma que alrededor de mil millones se destinan a productoras privadas. [s43] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle dice que detectó diferencias entre los márgenes previstos en algunos presupuestos y los finalmente obtenidos. Afirma que France Télévisions no pidió el reembolso de los costes de auditoría en un caso en que la diferencia habría superado el umbral contractual. [s46] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle sostiene que las normas habituales de licitación no se aplican a los programas que él describe como obras culturales. Vincula esta situación con contratos plurianuales y un control insuficiente de los márgenes. [s48] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle dice que el informe se aprobó por un solo voto. Explica que, a su juicio, una censura habría provocado la desaparición de los vídeos y las actas de las audiencias. [s49] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle describe los seis meses de la comisión como una desilusión con el funcionamiento de la democracia representativa. Acusa a algunos responsables de proteger intereses de redes en lugar de rendir cuentas a los votantes. [s51] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle cuenta que pidió la correspondencia entre France Télévisions y el Tribunal de Cuentas después de preguntar a un responsable por un posible aplazamiento de un informe. Afirma que ambas instituciones se negaron a entregar los documentos solicitados. [s65] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle afirma que varios medios presentaron una denuncia contra Ipsos como si estuviera dirigida personalmente contra él. Dice que posteriormente se archivó y reprocha al audiovisual público no haber informado de ese desenlace. [s133] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle considera que el audiovisual público debería confrontar opiniones divergentes y dar cabida a ideas que sus audiencias no consumen espontáneamente. Presenta esta misión como una respuesta a la polarización y las burbujas algorítmicas. [s270] — Charles Alloncle

**Aprendizajes:**
- Charles Alloncle recuerda que, según él, las comisiones de investigación sirven para evaluar las políticas públicas y controlar la acción del Gobierno. Vincula esta misión con las prerrogativas constitucionales del Parlamento. [s92] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle explica que las personas que comparecen ante una comisión juran decir la verdad. Menciona las sanciones penales que, según él, se asocian a mentir o guardar silencio deliberadamente ante una comisión. [s58] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle dice que contrastó la información que obtuvo, entre otras cosas para descartar la posibilidad de que la hubiera proporcionado un competidor que quisiera desacreditar a un productor o presentador. Presenta esta verificación como esencial en su trabajo de ponente. [s181] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle describe un consumo de medios cada vez más organizado según las preferencias políticas. Considera que las recomendaciones algorítmicas refuerzan esa segmentación al proponer a los usuarios contenidos que les resultan familiares. [s269] — Charles Alloncle
- Charles Alloncle propone separar el nombramiento de los directivos del audiovisual público del control de su actuación. Considera que confiar ambas funciones a una misma autoridad crea un problema de coherencia institucional. [s259] — Charles Alloncle

**Preguntas & respuestas:**
- Q: ¿Quién es Charles Alloncle en este episodio?
  A: Charles Alloncle es presentado como diputado por Hérault, miembro de la UDR y antiguo ponente de la comisión de investigación sobre el audiovisual público. También cuenta que fue empresario de banca en línea. [s5]
- Q: ¿Cuál era el objeto de la comisión de investigación?
  A: Charles Alloncle dice que debía examinar el audiovisual público, en particular sus costes, los márgenes de las productoras y los contratos para los programas. [s16]
- Q: ¿Qué propuesta formula Alloncle para la ARCOM?
  A: Charles Alloncle propone separar la función de nombrar a los directivos del audiovisual público de la función de controlar el cumplimiento de sus obligaciones. [s259]
- Q: ¿Qué dice Alloncle que hizo para verificar la información recibida?
  A: Charles Alloncle dice que contrastó las cifras y los datos para evitar que fuentes interesadas, en particular competidores privados, lo manipularan. [s180]
- Q: ¿Qué propone Alloncle para ampliar la democracia directa?
  A: Charles Alloncle quiere ampliar el recurso al referéndum, en particular al referéndum de iniciativa ciudadana, para devolver a los ciudadanos parte del poder de decisión. [s426]
- Q: ¿Qué libros recomienda Charles Alloncle?
  A: Charles Alloncle recomienda, en particular, Leurs enfants après eux y Connemara, de Nicolas Mathieu. También menciona a Michel Houellebecq y Emmanuel Carrère entre sus autores favoritos. [s506]

Versiones lingüísticas: https://podvisio.com/demo/thinkerview/episode/episode-2/es

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